Hüttlingen erläuft Spenden für die Ukraine

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Über 500 Teilnehmer sammeln mehr als 10.000 Euro für den guten Zweck.

Aalen. Am 2. April hatte der Lauftreff des TSV Hüttlingen in Kooperation mit der Ostalb Sport Events einen Spenden- und Friedenslauf in für die Ukraine in Niederalfingen veranstaltet. Jetzt konnten 10237,13 Euro an Spenden an zwei Organisationen übergeben werden. 

Die Schirmherren der Veranstaltung, Landrat Dr. Joachim Bläse und Hüttlingens Bürgermeister Günter Ensle, zeigten sich von der  Idee der Organisatoren vom TSV, Thomas Ilg, Franz Vaas und Markus Angstenberger immer noch begeistert. Beide waren bei der Veranstaltung selbst auf die Strecke gegangen, ebenso wie rund 500 weitere Teilnehmer, die für diesen guten Zweck gewalkt, gejoggt und gewandert waren. Und das trotz eines kurzfristigen Wintereinbruchs. Franz Vaas schilderte, dass von Beginn alle um Unterstützung Angesprochenen direkt dabei waren, das Landratsamt, der Verein Heimatliebe um Karin Jennewein mit der Bewirtung und einer Spende, und die VR-Bank, bei der das Spendenkonto eingerichtet wurde. Sie trug mit einem namhaften Betrag zur Summe bei. 

Aufgrund des überraschend hohen Betrags – erhofft waren 1820 Euro -, entschlossen sich die Organisatoren nach Gesprächen, dem Verein „Die Ostalb hilft“ 4000 Euro der Spendensumme zu übergeben. Der Betrag von 6237,13 Euro wird an das ARD-Spendenkonto überwiesen. Josef Mayle von „Die Ostalb hilft“ schilderte die vielfältige Arbeit, die der Verein seit kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine macht. Unter anderem werden derzeit 44 Geflüchtete aus dem Land, meist Frauen mit Kindern, betreut und versorgt. Auch ein Hilfstransport wurde gerade losgeschickt. 

Für die VR-Bank sei Unterstützung keine Frage gewesen, die Hilfe komme bei den richtigen an. Landrat Bläse zeigte sich beeindruckt von der besonderen Atmosphäre beim Friedenslauf für einen besonderen Zweck, und freute sich über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. „Sport verbindet und begeistert für gute Dinge“, sagte er, und hofft, dass der Wahnsinn in der Ukraine möglichst bald endet. 

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