Impfen, Abi und City-Bänder

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Corona beherrscht das tägliche Leben in allen Bereichen - Innenstadthändler reagieren und entwickeln das Aalener Servicemodell.

Aalen

Corona lähmt die Ostalb, ist auch im Mai das beherrschende Thema. Die Situation an den Kliniken ist „sehr ernst“, sagt die Kreisverwaltung, Schülerinnen und Schüler gehen „mit Bauchweh in die Abiturprüfungen“, ansonsten läuft an den Schulen immer noch oder schon wieder Wechselunterricht, das Kreis-Impfzentrum in der Pfeifle-Halle bleibt dort länger am Start als ursprünglich geplant, gleichzeitig fehlt es dort an ausreichend Impfstoff, Veranstaltungen laufen fast nur noch virtuell.

Die Einzelhändler wollen nicht länger zusehen und entwickeln das Aalener Servicemodell, basierend auf drei Stufen. Für die Kernstadt werden elf Schnellteststationen auf die Beine gestellt. Auch in Praxen und Apotheken wird getestet. Damit Kunden nicht in jedem Geschäft einen Test vorlegen müssen, führen ACA und Stadt ein Bänderkonzept ein, ähnlich wie bei Festivals. Täglich gibt es eine neue Farbe. Zum Wiederstart werden die Blumenkübel wieder aufgestellt und ein Gewinnspiel gestartet. Ende Mai dann erste Lockerungen. Shopping und der Kneipenbesuch in der Innenstadt sind wieder machbar. Die Bopfinger Ipfmess muss dennoch abgesagt werden. Und bei alledem läuft in Aalen der OB-Wahlkampf munter weiter, bei dem die CDU-Kandidatin Catherine Rommel unerwartete Unterstützung erfährt - von Tübingens OB, dem Grünen Boris Palmer.

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