Impfstoff: Was Stumpp anders sieht

  • Weitere
    schließen
  • schließen

Warum Margit Stumpp (Grüne) als einzige Abgeordnete im Wahlkreis den Brief ans Land nicht unterzeichnete.

Aalen. Am Montag haben die Ostalb-Abgeordneten von CDU und SPD in einem gemeinsamen Brief den Sozial- und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) aufgefordert, für eine Impfstoffverteilung in die Landkreise abhängig von der Bevölkerungszahl zu sorgen. Nicht unterzeichnet hat den Brief die Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Aalen-Heidenheim Margit Stumpp (Grüne).

Plumpes Wahlkampfmanöver

Angefragt wurde sie, bestätigt sie, doch das Ansinnen habe sie "rundheraus abgelehnt". "Das ist ein plumpes Wahlkampfmanöver", sagt sie. Jedes Kreisimpfzentrum bekomme gleich viel Impfstoff. Da mache es keinen Sinn, darüber zu streiten. Das Hauptproblem sei, dass es viel zu wenig Impfstoff gebe und das habe die Bundesregierung zu verantworten. Wichtig sei, die Über-80-Jährigen zu schützen. "Das gelingt sehr gut", sagt sie. "Neid- und Scheindebatten" seien unnötig.

Nun gehe es vor allem darum, das Vertrauen in den Impfstoff von AstraZeneca zu stärken und offene Fragen zu den Schnelltests für Lehrer schnell zu klären, sagt Stumpp.

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL