Impulse für Arbeit am Aalener Modell

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Klausurtagung des Gemeinderats in Karlsruhe zum Thema Wohnraum.

Klausurtagung in Karlsruhe widmet sich dem Thema Wohnraum

Aalen. Mitglieder des Gemeinderates, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und der Wohnungsbau Aalen sowie Aalens Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sind mit der Bahn nach Karlsruhe gefahren, um sich in einer Klausurtagung mit den Themen Wohnraumakquise, geförderter Wohnraum und unterschiedlichen Wohnformen zu beschäftigen. Eine mögliche Lösung, um leerstehenden Wohnraum wieder zugängig zu machen, stellte der Karlsruher Sozialdezernent Dr. Martin Lenz den Teilnehmern der Klausur vor: Das Karlsruher Modell will ungenutzte Wohnungen wieder zugängig machen, um sie an Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, zu vermieten. Die Eigentümer schließen dabei einen Vertrag mit der Stadt, die eine befristete Mietausfallgarantie und falls nötig einen Sanierungszuschuss gewährt. Die Kaltmiete ist bei einem bestimmten Betrag gedeckelt. Die Mieter übernehmen in der Regel nach einem Jahr Probewohnen den Mietvertrag von der Stadt. Schon mehr als 2000 Menschen konnte in Karlsruhe so ein Zuhause gegeben werden.

Weitere Vorträge zu den Themen geförderter Wohnraum, Wohnqualität und bauliche Entwicklungen im Innen- und Außenbereich ergänzten das Programm. Oberbürgermeister Frederick Brütting zog eine erste Bilanz: „Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Aalen ein drängendes Thema. Unser Besuch in Karlsruhe hat wichtige Impulse geliefert, um das Aalener Modell für mehr Wohnraum zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Wir werden dem Gemeinderat dazu in den nächsten Sitzungen konkrete Vorschläge unterbreiten.“

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