KI-Werkstatt startet im Januar

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Mittels Künstlicher Intelligenz wird an der Hochschule Aalen beispielsweise zu neuen Materialien für Mobilität und Energie geforscht. Foto: Hochschule Aalen

Wie die Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI) an der Hochschule Aalen die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Ostalbkreises und seine kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken soll.

Aalen

Die Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI) an der Hochschule Aalen soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Ostalbkreises stärken. Beim Landeswettbewerb „Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit – RegioWin 2030“ wurde das Projekt „KI-Werkstatt Mittelstand“ der Hochschule Aalen als europäisches Leuchtturmprojekt prämiert.

Groß ist die Freude bei Professor Dr. Harald Riegel, dem Rektor der Hochschule Aalen, und den beteiligten Partnern über den Zuwendungsbescheid von EU-Mittel. Mit finanzieller Beteiligung der Stadt Aalen, des Ostalbkreises, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie der Europäischen Union wird das RegioWin-Leuchtturmprojekt „KI-Werkstatt Mittelstand“ an der Hochschule Aalen mit insgesamt 4,5 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert werden.

Nach umfangreichen Planungen geht die KI-Werkstatt am Sonntag, 1. Januar, mit zunächst sieben Forschungsprojekten an den Start. In diesen Projekten wird die Hochschule Aalen mit den beteiligten regionalen Unternehmen innovative Anwendungen der Künstlichen Intelligenz erforschen. Gemeinsames Ziel aller Projekte sei es, so Riegel, „die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Ostalbkreises zu fördern, indem neuestes KI-Know-how von der Hochschule in regionale kleine und mittlere Unternehmen transferiert wird“.

Ein Schwerpunkt solle auch das Programm „KI-Experience“ sein, das Kinder und Jugendliche sowie die Breite der Gesellschaft für die Chancen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz motivieren soll und so einen Beitrag zu Akzeptanz und Verständnis von KI-basierten Anwendungen leiste.

Der Rektor: „Für uns als Hochschule stand schon immer die Anwendung im Zentrum unserer Forschung. Eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen ist ein zentrales Profilelement unserer Hochschule.“ Hier werde die KI-Werkstatt ein wichtiger Treiber des Wissenstransfers aus der Forschung in die industrielle Anwendung sein. „Ich rechne damit, dass schon in wenigen Jahren die KI in den meisten Unternehmen hier und in fast allen Bereichen angewendet werden wird.“ Die Hochschule leiste einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zum Erhalt der Arbeitsplätze in der Region.

Zentrale Kompetenzstelle

Oberbürgermeister Frederick Brütting ergänzt: „Die KI-Werkstatt stärkt die Forschungs- und Innovationsstadt Aalen. Damit führen wir die Fachkräfte der Zukunft konsequent an das Thema KI heran.“

Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Die KI-Technologien bergen enorme Potenziale für Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung in der mittelständischen Wirtschaft.“ Es sei daher von grundlegender Bedeutung für den Ostalbkreis, eine zentrale Kompetenzstelle für die anwendungsnahe Erforschung dieser Schlüsseltechnologie aufzubauen.

„Es freut mich außerordentlich, dass mit der KI-Werkstatt Mittelstand ein weiterer EU-Leuchtturm in der Region an den Start gehen kann.“

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