Klinikum: Arbeiten trotz Positivtest

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Wie es kommt, dass positiv getestete Mitarbeiter bereits nach zehn Tagen wieder Dienst tun am Klinikum.

Aalen. Zwei Mitarbeiterinnen des Ostalb-Klinikums waren zehn Tage, nachdem sie positiv auf Corona getestet worden waren, wieder im Einsatz. Entsprechende Informationen der SchwäPo bestätigte am Freitag auf Anfrage der Chef der Kliniken Ostalb, Professor Dr. Solzbach. Solzbach schildert zudem die Vorgehensweise. Werde eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, "dann gehen sie grundsätzlich in häusliche Isolation". Es gelte aber mittlerweile auch die Regel, dass "Mitarbeiter, die systemrelevant und asymptomatisch sind, nach zehn Tagen häuslicher Isolation wieder zur Arbeit kommen können, natürlich dann mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen". So sei dies auch der Fall gewesen bei zwei Mitarbeiterinnen des Klinikums. Solzbach: "Sie waren Covid-19-positiv, waren für zehn Tage in häuslicher Isolation, beschwerdefrei, sie waren systemrelevante Mitarbeiter." Unter Berücksichtigung "aller Schutzmaßnahmen" konnten sie dann zehn Tage nach positivem Abstrich wieder zum Dienst gerufen werden, so berichtet Solzbach. Anders sei es bei Kontaktpersonen, wovon im Moment mehrere in den Kliniken zum Dienst gerufen würden. "Wenn Kontaktpersonen asymptomatisch und systemrelevant sind, dann können diese direkt weiterarbeiten unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen", erklärt der Klinikchef. Zu Hause jedoch müssten sich diese Mitarbeiter "dann in die 14 Tage-Quarantäne begeben".

Ist die Situation im Pflegebereich am Ostalb-Klinikum so angespannt? "Die Situation hat sich in den letzten zwei bis drei Tagen nicht verschlechtert", sagt Solzbach zwar. Aber allein die Tatsache, "dass bei uns im Klinikum Kontaktpersonen, die systemrelevant sind, weiterarbeiten, zeigt, dass die Anspannung noch nicht weg ist".

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