Kombibad: So steht's um den Baubeginn

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Teil des neuen Kombibades: der Blick von der Liegegalerie auf Freizeitbecken und Kinderbereich. Grafiken: 4a Architekten

Die Baumaßnahmen fürs Kombibad Aalen sollen Ende März starten. Welche Arbeiten vorher noch gemacht werden müssen.

Aalen. Voraussichtlich Ende März sollen die Baumaßnahmen fürs neue Kombibad in Aalen starten. Zuerst wird mit dem Aushub der Baugrube begonnen. Dabei werden mehr als 35.000 Kubikmeter Erde bewegt, gelagert und anschließend wieder eingebaut. Vor Baubeginn müssen noch einige vorbereitende Maßnahmen umgesetzt werden. Die Stadtwerke Aalen informieren darüber in einer Pressemitteilung.

Fuß- und Radwege gesperrt - Parken verboten

So wird ab Mitte März 2022 für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr entlang des ehemaligen Freibads Hirschbach gesperrt und über die Hirschbachstraße umgeleitet. Die Parkplätze vor dem ehemaligen Freibad Hirschbach können nicht mehr genutzt werden. Nur für Anlieger beziehungsweise der DLRG ist die Zufahrt frei. Die Sperrung gilt für die komplette Bauzeit bis voraussichtlich Mitte 2024.

Zudem wird ein Teil des zugehörigen Parkplatzes für die Lagerung des Oberbodens zeitweise gesperrt. Dies betrifft bis zu fünf Parkbuchten im südlichen Bereich. Die Wohnmobilstellplätze sind ebenfalls nicht mehr anfahrbar und nutzbar. Voraussichtlich ab Anfang April steht an der Osterbucher Steige bei den Limes-Thermen ein Ausweichstandort zur Verfügung.

Der Aufbau der Baustromversorgung durch eine eigene Trafostation ist bereits abgeschlossen. Wie bereits geplant, müssen noch einige wenige Bäume im Bereich des ehemaligen Freibads und des Parkplatzes gefällt werden. In diesem Bereich soll zum einen der Aushub der Baugrube für den Oberboden gelagert werden. Zum anderen soll an dieser Stelle die geplante Buswendeschleife entstehen.

Trotz notwendiger Fällungen, konnte ein großer Teil des Baumbestandes erhalten werden. Dieser wird für die Zeit der Arbeiten umfangreich geschützt. Zudem werden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, die den Wegfall der Bäume deutlich überkompensieren, etwa durch neue Baumpflanzungen, der Ansaat von Wiesenflächen sowie der Renaturierungen am oberen Hirschbachlauf. Weiterhin werden noch zusätzliche Schutzzäune entlang der Zufahrtsstraße zum Parkplatz und entlang der Parkbuchten aufgebaut. Dadurch soll der Grünbestand gesichert werden.

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