Kommt nun die Maskenpflicht in der Innenstadt?

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Die Pflicht zum Tragen des Mund- und Nasenschutzes soll ausgeweitet werden – auch im Freien.

Aalen. Noch immer steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen an. Am Mittwoch haben die Länderchefs gemeinsam mit Kanzlerin Merkel noch einmal die Maßnahmen zur Eindämmung bis mindestens 20. Dezember verlängert. Unter anderem haben sie sich in der bis in die späten Abendstunden geführten Videokonferenz auf eine Ausweitung der Maskenpflicht geeinigt.

Demnach muss ein Mund- und Nasenschutz ab dem 1. Dezember an allen belebten Orten in der Innenstadt getragen werden. Dazu kommt auch die Maskenpflicht im Freien, wo Menschen sich auf engem Raum aufhalten. Bislang bestand in der Aalener Innenstadt die Maskenpflicht beispielsweise während des Mittwochs- und Samstagsmarktes und dort, wo der Abstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden konnte. Auch vor Läden und auf Parkplätzen soll laut neuen Beschlüssen eine Maskenpflicht gelten.

Ob dies auf für die Parkhäuser in Aalen so sein wird, beschäftigt aktuell die Stadtwerke Aalen. Sie betreiben sechs Parkhäuser rund um die City, darunter die Rathaus Tiefgarage sowie die Parkhäuser am Spritzenhausplatz und Bahnhof. "Bislang haben wir noch keine Regelung getroffen. Stand heute ist aber, dass es keine Maskenpflicht gibt. Das kann sich aber je nach Situation und neuer Verordnung des Landes ändern", sagt Igor Dimitrijoski, Sprecher der Stadtwerke.

Ob nun ein genereller Mund-und Nasenschutz in der Innenstadt Pflicht wird, ist noch unklar. Auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung heißt es, dass man sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung halte. Sobald es eine neue Verordnung der Landesregierung gebe, werde sich die Stadt in Abstimmung mit dem Landkreis an die Umsetzung machen.

Neuer Inzidenz-Grenzwert

Dies gilt laut Landratsamt auch für die neuen Maßnahmen bei einem hohem Infektionsgeschehen im Kreis. Werden mehr als 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner registriert, treten besondere Maßnahmen in Kraft. Welche dies im Einzelnen sind, ist aber noch nicht bekannt.

Sobald die Landesregierung die Beschlüsse in einer Rechtsverordnung umgesetzt hat, werden die neuen Maßnahmen auch im Kreis vorgestellt. Das teilt das Susanne Dietterle, Sprecherin des Landratsamts, mit. Der Ostalbkreis liegt mit Stand Donnerstag, 26. November, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 183.

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