Konfirmanden und Firmlinge auf dem Weg durch die Stadt

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Firmlinge und Konfirmanden machten sich auf einen gemeinsamen Weg. An verschiedenen Stationen machten sie Halt (hier am Mahnmal), um dort mit einem Bibeltext, einem Impuls und einem Lied innezuhalten.

Eine Alternative zu dem coronabedingt ausgefallenen ökumenischen Jugendkreuzweg. Welche Stationen dabei eine Rolle spielten.

Aalen

Es ist eine langjährige ökumenische Tradition, dass sich Konfirmanden und Firmlinge in der Passionszeit gemeinsam zu einem Jugendkreuzweg getroffen haben. Doch coronabedingt war dies im vergangenen Jahr nicht möglich, und auch in diesem Jahr nicht. Da aber sowohl Firmung als auch Konfirmation verschoben werden mussten, entwickelten Caroline Bender, Martin Kronberger, Hans-Christian Richter und Bernhard Richter ein Format für einen anderen Weg. Der fand am Freitag statt und begann vor der Johanneskirche. Pfarrer Bernhard Richter begrüßte die Konfirmanden und Firmlinge und stellte die Idee des via lucis vor.

Auf einem gemeinsamen Weg macht man an Stationen Halt, um dort mit einem Bibeltext, einem Impuls und einem Lied innezuhalten, um sich dann gestärkt wieder auf den Weg machen zu können.

Die wichtigste Botschaft

An der Johanneskirche ging es um das leere Grab, das Maria aus Magdala entdeckt und sie zum Weinen bringt. Doch der Auferstandene begegnet ihr und gibt ihr einen Auftrag. Pfarrer Richter sprach von der Auferstehung Jesu als der wichtigsten Botschaft des christlichen Glaubens.

Über das Mahnmal an der Schillerhöhe gelangte man zur Ostalbarena. Jugendreferent Martin Kronberger rief vor dem Stadion die biblische Geschichte von Jesus und dem zweifelnden Thomas in Erinnerung: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Er entfaltete einige Gedanken zum Fußballfan in schweren Zeiten. Am Jobcenter war die nächste Station, bei der es um den Fischfang nach Lukas fünf ging.

Pastoralassistent Hans-Christian Richter stellte seine Gedanken an dem Ort, wo viele Arbeitsuchende hoffnungsvoll ankommen, unter das Motto: Wenn das System nicht mehr funktioniert – die Perspektive wechseln.

Vom Auftrag zur Taufe

Letzte Station war die Salvatorkirche. Pfarrerin Caroline Bender las den Auftrag zur Taufe nach Matthäus 28. „Das verbindet uns Christen. Die Taufe ist ökumenisch. Wir sollen unseren Kindern und allen Menschen davon erzählen, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind, geliebt von ihm und gerufen, ein Segen zu sein“, so die Pfarrerin.

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