Krankenpflegeverein sagt „Danke“

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Die Geehrten des Krankenpflegevereins (v.l.): Vorsitzender Pfarrer Bernhard Richter, Regina Schlipf, Sigrid Luippold, Almut Brasch, Gisela Scheller, Erich Haller.

Die Vorsitzenden des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins werden geehrt.

Aalen. Der Krankenpflege- und Diakonieförderverein hielt am Montagabend im evangelischen Gemeindehaus seine Mitgliederversammlung ab. Dabei stand neben den Vereinsregularien ganz bewusst die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen im Mittelpunkt. Dabei wollte man nach Worten von Pfarrer Bernhard Richter keinen Vortrag über Demenz oder Alzheimer ins Programm aufnehmen, sondern zeigen, wie Menschen auch als pflegende Angehörige den Alltag mit erkrankten Menschen gut gestalten können.

Café Zuversicht startet

Zita Zivicnjak berichtete von ihrer Arbeit im Café Zuversicht in Oberkochen. Nach langer Coronapause startet es wieder im Oktober. Es werden jeden Dienstag 8 Personen von 8 Mitarbeitern betreut. Ziel ist es, pflegende Angehörige zu entlasten und die Erkrankten zu aktivieren.

Wichtig ist es, diesen Menschen Beständigkeit, Ruhe und Rhythmus zu gewähren. Der Nachmittag beginnt mit einer Kaffeerunde und einem Gespräch über Gott und die Welt. Daran schließt sich ein Spaziergang an, denn Bewegung erscheint auch sehr bedeutsam. Daran schließen sich Bastelarbeiten an und der Mittag endet mit einem Snack. Es wird auch gesungen und ab und zu gibt es auch einen Gast, der mit einem Instrument kommt und Musik macht. Am Ende gehen die Menschen heim mit einem Lächeln und dann wissen die Verantwortlichen, dass es ein guter Nachmittag war. Die Mitglieder waren sehr angetan von dieser Einrichtung und Pfarrer Richter stellte in Aussicht, über so ein Angebot auch in Aalen nachzudenken. Denn der Bedarf werde immer größer.

Zuvor hatte Pfarrer Richter in seinem Rechenschaftsbericht deutlich gemacht, wie sehr auch die Aktivitäten des Vereins unter der Pandemie litten. Da hoffe man, 2022 besser aufgestellt zu sein. Besuche im Albstift und im Haus der Wohnsitzlosen seien geplant. Auch die Idee eines ehrenamtlichen Seniorenfahrdienstes werde diskutiert.

Und am Weltkindertag betonte Richter, dass der Verein jeden Monat einer Kindertageseinrichtung der Kirchengemeinde Geld zur Verfügung stelle, damit alle Kinder ein Vesper bekommen, weil dies nicht immer gewährleistet ist.

Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen. Alle ausscheidenden Vorstandsmitglieder kandidierten wieder und wurden vom Vorsitzenden für ihre langjährige treue Vereinsarbeit geehrt.

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