Krippenspiel mit Abstandsregeln

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"Die Sterngucker" in Peter & Paul erfahren vom Jesuskind.

Aalen. Drei Freunde aus heutiger Zeit sitzen abends beisammen und richten ihren Blick gen Himmel. Sie staunen und unterhalten sich über die Weite des Alls, die Sterne und ihr Licht. In diesem Zusammenhang denkt einer der drei an die Hirten damals auf den Feldern, denen unter dem Sternenhimmel der Verkündigungsengel erschien. Er erzählt dann seinen beiden Freunden die Weihnachtsgeschichte. "Die Sterngucker" heißt das diesjährige Krippenspiel in beiden ökumenischen Gottesdiensten an Heiligabend in Peter & Paul. Dessen Rollen haben Kinder und Erwachsene gespielt.

Bei der Generalprobe konnten schließlich alle Kinder ihre Texte: das heilige Paar, die Engel und natürlich die Hirten, die einem Bürger Bethlehems begegnen, der sie nach ihrem Vorhaben befragt: "Uns sind Engel erschienen. Sie haben uns  verkündet, dass in Bethlehem der Heiland geboren ist!" In der Krippe finden sie Jesus und merken: Dieses Kind ist ein ganz besonderes! In ihm zeigt sich Gott ganz menschlich. Er kommt zu uns, gerade in der Dunkelheit. 

Pfarrerin Caroline Bender freute sich, dass sich vier Familien mit Kindern und Müttern fanden, um unter AHA-Regeln und Hygienekonzept der Kirche den Krippenspiel-Gottesdienst vorzubereiten. Auch Pastoralreferentin Karin Fritscher und Pfarrerin Caroline Bender probten  mit. Damit alle gut sehen und die Abstandsregeln eingehalten werden konnten, wurden Bilder der einzelnen Szenen zusätzlich an die Wand projiziert.

Die Musik an Orgel und Klavier gestaltete einfühlsam Man Pfeiffer und begleitete die beiden Geistlichen, die stellvertretend für die Gemeinde die klassischen Weihnachtslieder sangen. "Gottes Herz schlägt für uns Menschen. Darum will er uns nahe sein. Wenn wir das spüren, können auch wir unser Herz für andere öffnen", so die Pfarrerin in ihrer Predigt. Viele täten das gerade in dieser Weihnachtszeit vorbildlich – und schon lang in diesen Coronamonaten. Weil Gott uns nahe sei und bleibe, könnten wir zuversichtlich bleiben und anderen nahe sein – auf neue Weise.

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