Kritiker fühlt sich falsch verstanden

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Was Dr. Jens Edrich im Nachgang der Corona-Kundgebung auf dem Greutplatz in einem offenen Brief klarstellt.

Aalen. Im Nachgang zur Corona-Kundgebung am 28. November auf dem Greutplatz wendet sich Dr. Jens Edrich, einer der Redner, mit einem offenen Brief an die Aalener Stadtverwaltung, an die Polizei und an die Gesundheitsbehörde. In seinem Schreiben bezieht er sich auf die Berichterstattung der Medien und die dort laut gewordene Kritik an Äußerungen einzelner Redner, wonach Menschen, die sich für die Durchsetzung der Coronaverordnungen einsetzten, mit Naziverbrechern verglichen würden oder sich zu Naziopfern hochstilisierten. Edrich nimmt in seinem Schreiben Stellung zu den Vorwürfen, indem er auf seine psychologisch-philosophische Sicht auf den Menschen verweist. Und in der Folge auf "Strukturen in uns", die die jüdische Philosophin und Autorin Hannah Arendt die "Banalität des Bösen" nennt. "Eine Analyse dieser Strukturen, wie ich sie bei der Kundgebung vorgenommen habe, dient keineswegs dazu, den Menschen mit diesen Strukturen zu identifizieren", stellt Edrich klar. Vielmehr wollte er damit bewusst machen, "dass wir als Menschen durchaus andere Möglichkeiten in uns tragen, die die Grundlage für eine nachhaltig friedvolle, auf Freiheit und Gleichheit der Individuen basierende Gesellschaft herstellen können".

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