Künstlertische: Platz nehmen erwünscht

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Die Künstlerinnen und Künstler haben sich in den vergangenen Monaten um die Gestaltung der Tische gekümmert.
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Das Kollektiv K und der Innenstadtverein wollen mit einer kreativen Aktion die City beleben. Das Prinzip: einkehren und dabei Gutes tun.

Aalen

Das ist eine geniale Aktion, ein toller Impuls, um die Innenstadt wieder zu beleben“, sagte Oberbürgermeister Thilo Rentschler bei der Vorstellung der sechs Künstlertische, die Mitglieder des Kollektiv K für mehrere Gastronomiebetriebe in der Stadt gestaltet haben. Am Freitagvormittag waren die Tische vor dem Rathaus aufgebaut.

„Die Gastronomen und die Künstlerinnen und die Künstler waren mit am meisten betroffen von den Corona-Lockdowns, da ist es gut, dass sie sich gegenseitig bei der Wiedereröffnung unterstützen“, sagte Rentschler. Die Aktion sei ein „geniales Signal“ für den Aufbruch der jetzt kommen müsse, um wieder zum normalen Leben zurückzukehren. „Die sechs Tische stellen tolle Werte dar und sind ganz außerordentliche Stücke“, sagte Rentschler. Er verkündete, dass die Stadt die Ziele der Aktion mit 500 Euro unterstütze.

Das Prinzip: Die Tische werden vor oder in den Kneipen aufgestellt. Wer dort Platz nimmt, muss 50 Cent Aufschlag je Getränk und Speise bezahlen. Das gesammelte Geld fließt in einen Fonds, der künstlerischen Aktionen in der Stadt zu Gute kommen.

Ein „kleines Feuerwerk“: Josef Funk, Vorsitzender des Innenstadtvereins Aalen City Aktiv (ACA), lobte ebenfalls diese „tolle Aktion“ der jungen Menschen. Das sei ein Zeichen für den Beginn eines „kleinen Feuerwerks“, mit dem der ACA in den kommenden Monaten mit Kunst und Aktionen „die Innenstadt lebendig machen will“.

Alle Tische sind Unikate: Die Künstlerinnen und Künstler des Kollektiv K haben in den vergangenen Monaten an den bunten Tischen gearbeitet. Einige Tische seien noch in Arbeit und würden nach Fertigstellung ebenfalls in die Innenstadt gebracht, sagte Sprecher Jakob Arold von Kollektiv K. Alle vorgestellten Tische seien natürlich Unikate.

„Die Bürgerinnen und Bürger können in der Bar sitzen, die Stadt genießen und etwas Gutes tun.“

Reinhard Skusa, Citymanager

Wo die Tische zu finden sind: Ein Tisch, rund 100 Jahre alt und vom Künstler nicht ganz fertig bemalt, beinhaltet ein historisches Schachspiel. Er wird ins „Café Schieber“ gestellt. Ein Tisch ist mit denselben Mosaiksteinen gestaltet, die das Kollektiv K am Haus in der Rittergasse verwendet hat. Er findet seinen Platz im „Amorelli´s“. Der Tisch mit den beiden historischen Telefonen, bemalt mit Sprüchen wie „Tut, tut, tut – kein Anschluss unter dieser Nummer“ wird in der „Bar Noir“ zu finden sein. Ein Musiktisch, ausgestattet mit Plattenspieler, Trompete und Gitarre, wandert ins „Puccini“. Ein mit Pflanzen in einer Schublade ausgestatteter Tisch kommt ins „Rosmarie“ und ein Biergartentisch zum „Alten Hobel“. Und der schwergewichtigste Tisch, ein 400-Kilogramm schweres Monstrum aus Marmor, wird künftig am „Café Dannenmann“ zu finden sein.

Von der Idee zur Umsetzung: Die Idee für eine gemeinsame Aktion sei vom ACA gekommen und mit Begeisterung umgesetzt worden, erklärte Arold. „Die Bürgerinnen und Bürger können in der Bar sitzen, die Stadt genießen und gleichzeitig etwas Gutes tun“, ergänzte Citymanager Reinhard Skusa. Das sei quasi ein „Perpetuum Mobile“ für die Innenstadt.

Mit Tischen die Stadt wiederbeleben

Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers
Die Aalener Gruppe „Kollektiv K“ gestaltete Tische für Gastronomiebetriebe und sorgte so für Aufsehen.
Mit Tischen die Stadt wieder beleben.  © Oliver Giers

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