Kultur – und viele machen mit

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Ines Mangold-Walter und Landrat Dr. Joachim Bläse freuen sich über den Ostalb-Kultursommer 2021.
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Die Regionalmanagerin Kultur Ines Mangold-Walter und Landrat Dr. Joachim Bläse über das Programm des neuen Ostalb-Kultursommers 2021.

Aalen

Da ist viel drin von A bis Z, nicht nur Musik. Sondern Lesungen, Kabarett, Vorträge, Ausstellungen, Film, Kulinarik und viele Aktionen – vor allem für Kinder. Bis zum 15. Oktober reicht das Programm zum Ostalb-Kultursommer, das die Regionalmanagerin Kultur Ines Mangold-Walter und Landrat Dr. Joachim Bläse vorgestellt haben. Beteiligt daran sind bisher 13 Kooperationspartner aus dem ganzen Kreis – Vereine, Städte, Gemeinden, Initiativen.

Das kostet. Das gibt es vor allem vom Bund, wie Landrat Bläse erklärt. „NeuStart Kultur“ heißt das Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 370 000 Euro fließen in den Kultursommer. „Noch einmal 130 000 Euro steuern die Kommunen bei“, so Bläse. Unter dem Strich also eine halbe Million für die Kultur, die diese Anschubfinanzierung auch dringend braucht, wie der Landrat betont. „Da gibt es ja keine Reserven, die aufgebaut worden sind und auf die man zurückgreifen könnte“, so Bläse.

Den Antrag gestellt für diese Förderung hat die Ines Mangold-Walter bereits im April dieses Jahres, „Da musste dann alles sehr schnell gehen“, erzählt sie. Hilfreich war, dass sie bereits ein Netzwerk aufgebaut hat zu und zwischen den Kommunen. Bereits bei Antragstellung habe man die einzelnen Veranstaltungen detailliert beschreiben müssen, so Mangold. Wichtig sei gewesen, dass diese erstmalig stattfinden, nicht etabliert sind.

Mit im Netzwerk sind die Städte Bopfingen, Ellwangen, Neresheim, Oberkochen und Schwäbisch Gmünd. Die Gemeinden Jagstzell, Kirchheim, Neuler, Mutlangen, Stödtlen und Rosenberg. Der Bürgerverein Bettringen, das Sommernachtsflimmern Ellwangen, die Internationale Musikschulakademie Schloss Kapfenburg, KISS Untergröningen, Kollektiv K, Künstlerkollektiv Aalen, der Runde Kulturtisch der Stadt Lorch und das Produktionsbüro Mühlbäck. Sie alle bieten niederschwellig Veranstaltungen an, oft mit freiem Eintritt, aber nicht immer. „Da die geförderten Projekte immer auf Null rauskommen müssen und die Ausgaben zum Teil höher sind als die Einnahmen, sind Eintrittsgelder durchaus legitim“, so Ines Mangold-Walter. An unterschiedlichen Orten gebe es durch das Programm Kultur für alle und für jede Altersgruppe. Mit dem Schwerpunkt Open-Air, wie etwa in Bopfingen, Schwäbisch Gmünd und Neresheim. „Der Kultursommer soll das Zusammenkommen ermöglichen“, so Mangold-Walter.

Und keine einmalige Sache sein. Nachhaltig aufstellen wolle man dieses Konzept auch für die künftigen Jahre, so Bläse. Auch wenn er nicht davon ausgehe, dass es 2022 erneut eine solche Förderung gebe.

Der Kreis werde nicht Hauptsponsor sein, aber die Rahmenbedingungen schaffen. Aktuell sei der Zuspruch riesig. „Sie haben die Kommunen wachgeküsst“, bedankt er sich bei Ines Mangold-Walter.

Der Kultursommer soll das Zusammenkommen ermöglichen.“

Ines Mangold-Walter, Regionalmanagerin Kultur

5. Juli, 20 Uhr, Neresheim: Literatur mit Märchen im Stadtgarten. Eintritt frei.

9. Juli, 19 Uhr, Bettringer Sommerbühne, Open Stage mit Joe Mauer. 21 Uhr. Philipp Lingg, Eintritt 15 Euro.

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