Labortour für junge Forscher

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IMFAA-Mitarbeiter Benjamin Uhl zeigte im Pulverlabor wie Metalle gemahlen werden können und experimentierte mit den Schülern Johannes Memmert (links) und Benjamin Vollprecht (rechts) zum Thema additive Fertigung aus Metallen. Fotohinweis: Hochschule Aalen | Andrea Heidel

Johannes Memmert und Benjamin Vollprecht haben beim Wettbewerb „Jugend forscht“ einen Sonderpreis gewonnen. Was sie an der Hochschule Aalen erlebten.

Aalen

Im Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen und dem Experimente-Museum explorhino lösten die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend forscht“ jetzt ihren Sonderpreis ein. Dabei bekamen die Schüler Johannes Memmert (18) und Benjamin Vollprecht (16) Einblicke in die Forschungsaktivitäten der Hochschule Aalen, tauschten sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über aktuelle Projekte und Herausforderungen aus und konnten auch selbst experimentieren.

Neugier, Kreativität und Freude an Naturwissenschaften sollten unbedingt belohnt werden – findet das Team des Instituts für Materialwissenschaften (IMFAA) der Hochschule Aalen und lobte für den Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ gemeinsam mit dem explorhino einen Sonderpreis aus. Die beiden Gewinner, Abiturient Johannes Memmert aus Herbrechtingen und Gymnasiast Benjamin Vollprecht aus Heidenheim, hatten die Jury im Finale des Regionalwettbewerbs Ostwürttemberg Ende Februar im explorhino mit ihren innovativen Projekten überzeugt. Benjamin Vollprecht hat sich in seinem Projekt mit „Energiespeicher über Redox-Flow-Batterie“ beschäftigt, um einen Beitrag zur Umstellung auf erneuerbare Energien zu leisten. Joannes Memmert entwickelte in seinem Projekt „Schraubenlöser“ einen Drehmomentwandler, der an einem gewöhnlichen Akkuschrauber befestigt wird und beispielsweise die Radschrauben eines Fahrzeugs lösen kann.

Damit beeindruckten sie nicht nur bei „Jugend forscht“, sondern auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Aalen und wurden zu einer exklusiven Führung durch die Labore der neuen Forschungsgebäude der Hochschule Aalen eingeladen.

Einen Tag lang erlebten die Nachwuchstalente an insgesamt acht Stationen hautnah die Forschung der Hochschule Aalen in den unterschiedlichen Bereichen – wie etwa Magnete, Batterien, additive Fertigung, Leistungselektronik, Mikroskopie, Machine Learning und vielem mehr – mit und konnten auch selbst experimentieren. Zudem besuchten sie das LaserApplikationsZentrum der Hochschule Aalen, wo sie die neuesten Methoden der Laserbearbeitung kennenlernten.

Mit einem ganz besonders gravierten IMFAA-Magnet-Geschenk im Gepäck besuchten sie anschließend das Experimente-Museum explorhino, um dort noch tiefer in die spannende Welt der Phänomene aus Naturwissenschaften, Mathematik und Technik einzutauchen.

Das IMFAA an der Hochschule Aalen

Das Institut für Materialforschung Aalen der Hochschule Aalen (IMFAA) ist spezialisiert auf die Verarbeitung, Charakterisierung und Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen. Der Schwerpunkt liegt auf fortschrittlichen Materialien und Komponenten für ressourceneffiziente Mobilität, erneuerbare Energien, additive Fertigung sowie maschinelles Lernen in der Mikroskopie und Bauteilprüfung. Mehr Infos zur Forschung am IMFAA gibt es unter: www.hs-aalen.de/imfaa

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