Land will Eltern entlasten

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2,9 Milliarden Euro des Landes erhalten Familien, deren Kinder nicht in der Notbetreuung sind.

Aalen/Stuttgart. Die grün-schwarze Landesregierung will Eltern im Corona-Lockdown von Kita-Gebühren entlasten. Der Grüne Abgeordnete Martin Grath und der Landtagskandidat der Grünen, Alexander Asbrock, begrüßen diese Entscheidung in einer Presseerklärung. "Wie schon im Frühjahr, beteiligt sich das Land unbürokratisch an der Rückerstattung von Kosten, wenn Eltern ihr Kind im Corona-Lockdown nicht in die Kita schicken können."

Martin Grath betont: "Eltern sind durch die erneuten Kita-Schließungen im Januar enorm belastet. Es muss gemeinsames Ziel von Land und Kommunen sein, Eltern wenigstens von Beiträgen und Gebühren zu entlasten." Daher wolle das Land die Kosten für die Gebührenerstattung bis zur Wiedereröffnung der Betreuungseinrichtungen zu 80 Prozent übernehmen; 20 Prozent sollten von den Kommunen kommen.

Martin Grath erklärt weiter: "Mit den Kommunen haben wir 2020 mit dem Stabilitäts- und Zukunftspakt eine großzügige Finanzvereinbarung getroffen – ein Gesamtpaket über 4,3 Milliarden Euro an Hilfen, davon kommen 2,9 Milliarden Euro vom Land."

Alexander Asbrock erklärt weiter: "Dadurch sind die Kommunen erfreulicherweise in die Lage versetzt worden, den Eltern eine Gebührenentlastung zu gewähren." Martin Grath: "Mit den Mitteln wollen wir in dieser schwierigen Zeit sicherstellen, dass auch wirklich in allen Gemeinden die Eltern entlastet werden." Die Elternbeiträge werden für die Eltern übernommen, die die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen haben.

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