Lias-Quartier entsteht auf dem Galgenberg

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Freuen sich auf den Start des Projekts (v.r.): Jannis Merz, Martin Kühner, Wolfgang Steidle, Thilo Rentschler, Markus Bamann und Norman Gerber.
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Fast so groß wie Leipzigs Hauptbahnhof ist das Baugebiet. Das ist dort geplant.

Aalen. Lias heißt das neue Quartier, das im Galgenberg-Ost entsteht. Warum das so ist, erklärt Maike Merz, Sprecherin von Merz Objektbau. "Lias ist eine Bodenschicht." Das Bodenprofil gebe es weltweit selten, auf der Ostalb komme es häufig vor, erklärte sie am Rande des Spatenstichs, der am vergangenen Mittwoch gefeiert wurde.

Doch alles auf Anfang. Worum geht's? Auf dem Galgenberg baut Merz Objektbau 40 Wohnungen. Maisonettewohungen, Penthäuser, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser sollen auf dem Areal untergebracht werden. Außerdem ein Tegut-Markt, ein Bäcker mit Café und Parkplätze. "Nun können wir ein langersehntes Projekt verwirklichen", sagte der Oberbürgermeister. Genial findet Thilo Rentschler, dass auf dem Galgenberg bezahlbarer Wohnraum entsteht. Zu 25 Prozent werde dieser gefördert von Land und Stadt, bilanzierte der OB.

Nachhaltigkeit lautet das Credo fürs neue Quartier. Und damit sei nicht nur gemeint, dass ÖPNV, Radstellplätze und Car-Sharing mitgeplant werden, so Rentschler. "Uns geht es um die Nachhaltigkeit der Baustoffe und soziale Nachhaltigkeit", ergänzte Jannis Merz, Geschäftsführer von Merz Objektbau. "Die Menschen sollen sich hier begegnen und austauschen." Daher liege ein Fokus auf dem Außenbereich.

"Wir sind auf den Start in Aalen gespannt", sagte Martin Kühner, Tegut-Expansionsleiter. Bei Tegut gebe es "gute Lebensmittel und nicht nur Tee", scherzte er – konkret: Der Vollsortimenter bietet 23 000 Produkte an, darunter Ware von Bioland, Demeter & Co.

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