Limes trifft kulturelle Teilhabe

+
Die Teilnehmerinnen am Auftaktworkshop.

Das Limesmuseum und die Vhs Aalen starteten am Mittwoch das Projekt „unser Leben am Limes“.

Aalen. Das Limesmuseum und die Vhs Aalen starteten am Mittwoch ihr gemeinsames Projekt „Unser Leben am Limes“. Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Weiterkommen!“ des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT).

Mit der Förderung soll Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg ermöglicht werden, ihre Angebote zur kulturellen Teilhabe weiterzuentwickeln. Kulturelle Teilhabe wird dabei verstanden als aktive Teilnahme am kulturellen Leben und dessen aktive Mitgestaltung.

Drei Experten sind dabei

Im gemeinsamen Projekt arbeiten das Limesmuseum und die Vhs Aalen mit drei Experten zusammen. Adam Ditchburn aus Großbritannien hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Communities an Kultureinrichtungen. Anke von Heyl ist Museumsberaterin mit Fokus auf partizipative Vermittlungsangebote. Lamia Fetzer ist im Aalener Integrationsausschuss tätig und führt unter anderem Kunstworkshops zu Themen der gesellschaftlichen Teilhabe an der Vhs Aalen durch. Bis Juli diesen Jahres erarbeiten die Experten im engen Austausch mit dem Projektteam der beiden Einrichtungen ein Konzept für ein neues Vermittlungsangebot.

Das Projektteam besteht aus Ermelinde Wudy, Museumspädagogin am Limesmuseum Aalen, sowie Dr. Nicole Deufel, Leiterin der Vhs Aalen und Claudia Hinsen, Fachbereichsleiterin Kultur an der vhs Aalen.

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, das Weltkulturerbe des Limes den Menschen in Aalen näherzubringen. Dabei stellt sich gleichzeitig die Frage, welche Rolle dieses Welterbe spielt oder spielen soll im Erleben der eignen Identität der Stadt heute.

Im Auftaktworkshop erfuhren die Experten zunächst mehr über die Spuren der römischen Geschichte in Aalen. Die vhs Aalen leitete anschließend einen Workshop zur Methodik des Dritten Ortes, mit der die inhaltliche Mitgestaltung des Angebots durch unterschiedliche Gruppen ermöglicht werden soll. Danach wurden gemeinsam die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen für das zu entwickelnde Vermittlungsangebot erarbeitet. In der zweiten Jahreshälfte soll das Angebot dann für interessierte Menschen in Aalen durchgeführt werden. Projektende ist Dezember 2022.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

Kommentare