Limesmuseum: Wie eine Zeitreise nach Rom

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Die Viertklässler der Grauleshofschule besuchten das Limesmuseum.

Was die Viertklässler der Grauleshofschule beim Museumsbesuch erlebten.

Aalen. Wir Viertklässler der Grauleshofschule besuchten das Limesmuseum. Dort bekamen wir zuerst eine Super-Führung, bei der uns Frau Gold einen Überblick gab, aber auch viele spannende Einzelheiten erklärte. Jetzt wissen wir, dass das Kastell in Aalen ganz besonders groß war, denn hier hatten 1000 Pferde und Reiter Platz. Eine so große Kaserne gab es nur sieben Mal im römischen Weltreich. Das hat uns echt gewundert. Viele von uns haben Kleidung einer bekannten Sportmarke. Bis zum Besuch im Limesmuseum wussten wir nicht, dass der Flügel, der auf den Sportsachen zu sehen ist, von der römischen Siegesgöttin Nike stammt.

Mussten die Legionäre nicht kämpfen oder arbeiten, vertrieben sie sich die Zeit mit ihrem Lieblingsspiel der „Rundmühle“ Im Anschluss an die Führung durften wir alle aus Leder unser eigenes „Rundmühle“ Spiel basteln und auch spielen und ausprobieren, wie man es anstellen muss, dass man dabei gewinnt.

Ein Kettenhemd ist richtig schwer, das haben wir beim Verkleiden merken können. Zwei Jungs schlüpften in die Ausstattung der Legionäre und eine Mitschülerin verwandelte sich in eine reiche Römerin. Mit 13 Jahren war es damals schon üblich, zu heiraten. Das konnten wir fast nicht glauben. Wir lernten, dass man an der Frisur erkennen konnte, ob eine Frau schon verheiratet war. Mit langen offenen Haaren war man ein Kind. Trugen die Mädchen die Haare hochgesteckt und konnte man den Nacken sehen, bedeutete das, dass das Mädchen bald heiraten sollte. Verheiratete Frauen trugen die Haare versteckt unter einem Tuch.

Die Zeit im Museum war schnell vorbei und weil wir hier nicht alles aufschreiben können, empfehlen wir euch, selber einen Ausflug ins Limesmuseum zu machen!

Wenn ihr noch mehr über die alten Römer erfahren wollt, besucht das Limesmuseum doch einfach. Es lohnt sich, dort vorbei zu schauen!

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