Mack verlangt eine CDU-Erneuerung

  • Weitere
    schließen
+
Winfried Mack
  • schließen

Winfried Mack holt erneut das Direktmandat im Wahlkreis Aalen und nennt Gründe für CDU-Verluste.

Aalen. "Ich freue mich, dass ich den Wahlkreis weiter vertreten darf", sagte Winfried Mack, der um 19.52 Uhr sicher wusste, dass er das Direktmandat für seine Partei, die CDU, geholt hat. Er werde sein "Bestes geben für die Ostalb". Entscheidend für die Zukunft werde das Thema Arbeitsplätze sein. Dieses werde er beackern "mit vollem Einsatz". Dennoch, Mack hat fünf Prozent verloren. Er verweist auf das "schwierige Umfeld", nennt "eine gewisse Unzufriedenheit mit den Leistungen der Landesregierung" als mögliche Ursachen. Und "ganz offensichtlich hat mir Grill Stimmen abgenommen", sagt Mack mit Blick auf den Kandidaten der Freien Wähler, Dr. Franz-Josef Grill, der aus dem Stand auf 9,54 Prozent der Stimmen kam. Und schließlich habe die Masken-Affäre der CDU auf den letzten Metern des Wahlkampfes dafür gesorgt, "dass wir in die Defensive geraten sind".

Obwohl die CDU landesweit eine schwere Niederlage habe einstecken müssen, spricht sich Mack für eine Fortsetzung der Koalition mit den Grünen aus. Das gehe aus dem Wahlergebnis "klar" hervor. Allerdings müsse es in der CDU eine "ideelle und personelle Erneuerung" geben, wenngleich er nicht möchte, "dass man jetzt alles auf eine Person", die Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann, schiebt.

Welche Rolle er künftig in Stuttgart spielen wird, darüber wolle er am Wahltag nicht spekulieren. Allerdings denkt er, dass er mit Blick auf die anderen Wahlkreisergebnisse der CDU zuversichtlich sein könne.

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL