Manöverkritik der Kreis-SPD

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Ergebnis der Wahl sei Signal für eine andere Regierung im Land.

Aalen. Der SPD-Kreisvorstand Ostalb hat in einer virtuellen Sitzung die Ergebnisse der Landtagswahlen analysiert. Besorgt zeigte sich der SPD-Kreisvorstand über die zurückgegangene Wahlbeteiligung. In der Diskussion wurde hervorgehoben, die Wählerinnen und Wähler hätten mit ihrem Votum klar eine Regierungsbildung jenseits der Union ermöglicht.

Dass die beiden Spitzenleute und jetzigen Landesminister der Union in Baden-Württemberg kein Landtagsmandat bei dieser Wahl erreicht hätten, sei ein deutliches Signal für eine andere Regierung im Land. "Insbesondere, wenn der Ministerpräsident seine Ankündigung wahr macht und Fortschritte in Sachen Klimaschutz zum Maßstab für die Regierungsbildung werden, kann es nur zu einem Wechsel der Koalition unter Beteiligung der SPD kommen", fasste die SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser zusammen.

Sie sprach den beiden Kandidierenden Carola Merck-Rudolph und Jakob Unrath den Dank für ihr überragendes persönliches Engagement aus. Das Wahlergebnis insgesamt könne die SPD indes nicht zufrieden stellen.

Erfreulich sei, dass die SPD trotz leichter Verluste im Land drittstärkste Kraft geworden sei. Auch die deutlichen Verlusteder AfD seien positiv am Wahlergebnis zu werten, so Kreisvorsitzende Sonja Elser.

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