Marco Kappel auf der „Open Stage“: Vorhang fällt

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Zwei Songs spielte Marco Kappel zusammen mit der Hausband um Schlagzeuger Mathias Kehrle.
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Wie junge Künstler den letzten Abend vor der Sommerpause gestalten. Marco Kappel zeigt sich von der rockigen Seite.

Aalen. Corona hat auch die Teilnehmerliste der letzten „Open Stage“ im KubAA vor der Sommerpause dezimiert, letztlich waren es drei junge Künstler, die neben der Hausband die rund 100 Besucher unterhielten.

Den Start machte die KubAA-Hausband „Kerry & the Diamonds“ um Schlagzeuger Mathias Kehrle, auch sie wegen Corona-Fällen mit Gitarrist Uwe Metzler aus Ulm und Bassist Steffen Knaus neu besetzt, mit einem Jazz-Stück. Zusammen mit Sänger Michael „Flex“ Flechsler mit gaben sie dann das für die Open Stage geschriebene Titelstück zum Besten. Flechsler, Erfinder der Open Stage, trat auch – nach einer Pause, wie er sagte - als Moderator des Abends auf und kündigte den Schwabsberger Marco Kappel an.

Der ehemalige Sieger von DSDS-Kids, inzwischen 20 Jahre alt, beeindruckte die Zuhörer mit ausdrucksstarker Stimme, die gut zu den gespielten rockigen Coversongs passte: Klassiker „Turn the Page“, „Safe Tonight“ und „Feels like home“ sowie „Afterglow“ von Ed Sheeran. Zum Abschluss folgten zusammen mit der Hausband die Titel „Wonderwall“ und „Stand by me“ in veränderten Versionen. Eine vom Publikum geforderte Zugabe durfte nicht fehlen.

Danach trug der Nördlinger Julian Eger-Benninger einige seiner selbst verfassten Gedichte vor, teils ironische Texte, und meist seine Gedanken, wie er Flechsler auf Nachfrage erläuterte. Nach Zwischenauftritten der Hausband war der Wiener Gernot Rupp der dritte Gast, auch bekannt von Auftritten beim Vereinsorchester am Galgenbergfestival. Er zauberte auf seinem E-Cello rhythmische, teils rockige Melodien, begleitet von einer ebenso eingespielten zweiten Spur. Dazu sang er eigene sozialkritische Texte und Texte von Axel Nagel, so „Der Turm“, der seine Erlebnisse im Guten und Schlechten erzählt, und anderen. Das Publikum zeigte sich begeistert von seiner experimentellen, ganz eigenen Musik. Den Abschluss des Abends gestaltete nochmals die Hausband mit Michael Flechsler als Sänger. Damit hat die „Open Stage“ im KubAA bis September Pause.

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