Marktbesucher spenden 950 Euro für SchwäPo-Aktion

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Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.
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„Advent der guten Tat“ hat erstmals auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für bedürftige Menschen in Aalen geworben.

Aalen

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal in ihrer beinahe 60-jährigen Geschichte hat die SchwäPo-Hilfsaktion „Advent der guten Tat“ mitten auf dem Aalener Wochenmarkt, zum Auftakt ihrer diesjährigen Aktion, um Spenden geworben. Die Corona-Vorschriften haben in diesem Jahr erneut das traditionelle gemeinsame Erbsensuppen-Essen zum 1. Advent auf dem Marktplatz verboten. Um dennoch für die SchwäPo-Aktion zu werben, haben sich am Samstag SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann und seine Redaktionskolleginnen und -kollegen mit Spendenkässchen in der Hand unter die Marktbesucher begeben. Reckermann war bass erstaunt über die Offenheit, auf die die Aktion „Advent der guten Tat“ bei den Aalenerinnen und Aalenern stößt.

Insgesamt 950, 25 Euro landeten in den Sammelbüchsen. Als kleines Dankeschön erhielt jeder Spender ein Tütchen mit Erbsen und das Rezept für die Erbensuppe.

Die Aktion „Advent der guten Tat“ läuft weiter. Bitte spenden Sie: „Advent der guten Tat“: Konto KSK Ostalb, IBAN: DE 41614500500110050500; oder Konto VR-Bank Ostalb, IBAN: DE 05614901500101010001.

"Die Aalener Herzlichkeit ist gegen das Virus resistent"

Nach fünf Jahren wieder ins Schwabenländle, nach Aalen zurückgekehrt, begleitet SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann in diesem Jahr erneut die SchwäPo-Hilfsaktion Advent der guten Tat. Im Interview mit Redakteurin Ulrike Wilpert berichtet er, wie sehr ihm diese Aktion am Herz liegt.


Herr Reckermann, Sie sind als Chefredakteur Vorsitzender des Vereins „SchwäPo-Leser helfen“. Hand auf's Herz:. Die Aktion der SchwäPo haben Sie doch vermisst, oder?

Lars Reckermann: Ja, das ist wirklich so. Diese Tradition ist für mich einmalig. Alle Spenden kommen ausschließlich hilfsbedürftigen Menschen aus der Region um Aalen zugute. Wir kennen jeden Fall oder besser jedes Schicksal persönlich. Das ist gelebte Nächstenliebe.


Wie haben die Menschen reagiert, als Sie Ihnen nur ein Päckchen mit Erbsen und ein Rezept gegeben haben. Sonst wurde ja traditionell am ersten Advent frisch gekochte Erbsensuppe verteilt?

Natürlich sind wir alle traurig, dass auf dem Marktplatz nicht wie vor Corona Erbsensuppe im großen DRK-Topf köchelte und keine Adventslieder gesungen werden konnten. Es ist nun einmal aktuell nicht möglich. Wir stecken eben noch in der Pandemie. Trotzdem haben wir vom SchwäPo-Team „Advent der guten Tat“ bei unserer Spendensammlung am Samstag nur in freundliche Gesichter geguckt. Es kamen auch Leute auf uns zu, die uns gezielt gesucht haben, um für den Advent der guten Tat zu spenden. Die Aalener Herzlichkeit ist gegen das Virus resistent.


Was geschieht mit den Spenden?

Es gibt einen Vergabeausschuss mit Expertinnen und Experten aus dem sozialen Bereich. Wir übergeben grundsätzlich nie Bargeld. Es gibt immer nur Sachhilfen oder wir bezahlen Rechnungen, etwa wenn kein Geld für Heizkosten mehr vorhanden ist. Dank der Spenden, mit denen unsere Leserinnen und Leser die SchwäPo-Hilfsaktion im Advent unterstützen, können wir das gesamte Jahr über in vielen Einzelschicksalen helfen. Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, weil ich es so wichtig finde. Wir helfen ausschließlich Menschen aus unserer Region.

Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.
OB Frederick Brütting mit Schwäpo-Redakteurin Ulrike Wilpert
SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann überreicht einer Spenderin als kleine Geste des Dankes ein Tütchen mit Erbsen und das legendäre SchwäPo-Erbsensuppen-Rezept.
Redakteurin Ulrike Wilpert im Gespräch mit einer Spenderin.
Auch Redaktionsleiter Jürgen Steck (l.) sammelte am Samstag Spenden für bedürftige Menschen in und um Aalen.
Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.
Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.
Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.
Die Vorschriften verbieten in diesem Jahr das gemeinsame Erbensuppen-Essen. Stattdessen wird auf dem Aalener Wochenmarkt um Spenden für den Advent der guten Tat gebeten. Als Dankeschön gibt es das Original-Rezept der Suppe.

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