Merk-Rudolph ist etwas enttäuscht

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Dr. Carola Merk-Rudolph
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Die SPD-Kandidatin schafft es wohl nicht in den Landtag, freut sich aber über das starke Ergebnis in Bopfingen.

Aalen. "Ich bin etwas enttäuscht", sagt SPD-Kandidatin Carola Merk-Rudolph bei der Online-Wahlparty. Zehn Prozent der Stimmen im Wahlkreis entfielen auf sie, 2,2 Prozent weniger als vor fünf Jahren. Wer bei der SPD ein Zweitmandat bekommt, wird wohl erst spät in der Nacht feststehen, sagt Regionalgeschäftsführer Stefan Oetzel. Merk-Rudolph glaubt nicht, dass es für sie reicht. "Aber vielleicht geschieht noch ein Wunder."

Die SPD-Kandidatin freut sich über das starke Ergebnis in ihrer Heimatstadt Bopfingen. Dort holte sie 22,3 Prozent. Außerdem freut sie sich darüber, dass sie in Bopfingen und im Kreis besser abgeschnitten hat als Jan-Hendrik Czada von der AfD und dass die SPD im Land drittstärkste Kraft noch vor der AfD ist.

Merk-Rudolph gratulierte allen, die ein Mandat gewonnen haben, bedankte sich bei den Wählerinnen und Wählern, die ihr das Vertrauen geschenkt haben und bei ihrem Wahlkampfteam. "Das beste Team, das man sich vorstellen kann." Nun will sie im Gemeinderat und Kreisrat weiter für die Menschen da sein. Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier nannte das Ergebnis "brutal enttäuschend" und lobte Merk-Rudolph, ihren Zweitkandidaten Markus Schmid und den Wahlkampfleiter Helmut Gentner: "Ihr habt einen super tollen Wahlkampf gemacht!".

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