Merz-Wahl: Mack hofft auf „klare Kante“ - Kiesewetter auf Geschlossenheit

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Roderich Kiesewetter, CDU/CSU, MdB. Bundestagsabgeordneter, Abgeordneter
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Friedrich Merz im ersten Wahlgang zum Vorsitzenden gewählt - was Aalener Abgeordnete dazu sagen.

Aalen. Die Mitglieder der CDU haben entschieden: Friedrich Merz ist der designierte Vorsitzende der CDU Deutschlands. Mit 62,1 Prozent erzielte er im ersten Wahlgang der Mitgliederbefragung die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen. Fast zwei Drittel der CDU-Mitglieder haben sich an dem Entscheid beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass wir eine Wahlbeteiligung der Mitglieder von über 64 Prozent hatten“, sagt der Aalener CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter in einer ersten Stellungnahme. Es sei „ein starkes Zeichen, dass so viele Mitglieder die Beteiligungsmöglichkeit genutzt haben“. Zur Wahl von Merz sagt er: „Wir haben ein eindeutiges Ergebnis bereits im ersten Wahlgang.“ Es gelte jetzt „für alle, sich hinter den künftigen Parteivorsitzenden zu stellen und die Neuaufstellung der CDU aktiv und vor allem geschlossen zu unterstützen“. Wenn das gelinge, könne die CDU wieder an Stärke gewinnen. „Ich hoffe, dass Friedrich Merz es schafft, alle vielfältigen Strömungen und Gruppen in der Union einzubinden, um die CDU weiterhin für die Mitte der Gesellschaft offen zu halten“, so Kiesewetter weiter. Es müsse das Kernanliegen sein, „die rund drei Millionen Wählerinnen und Wähler, die die Union an SPD, FDP und Grüne in diesem Jahr verloren hat, wieder zu überzeugen, CDU zu wählen“.

Der Aalener CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack sagt, die Mitgliederbefragung sei der richtige Weg gewesen, um den neuen Parteivorsitzenden zu wählen. Das deutliche Ergebnis sei gut, „denn Friedrich Merz kann sich damit auf einen breiten Rückhalt in der Partei verlassen“. Merz sei erfahren und werde in der Opposition „klare Kante“ zeigen. Mack: „Das brauchen wir jetzt.“ Gleichzeitig sei es wichtig, dass die großen Zukunftsthemen angegangen werden: Klimawandel, Digitalisierung, Transformation der Wirtschaft oder der demografische Wandel. Die CDU hat hier die richtigen Lösungen und mit Friedrich Merz muss sich die CDU wieder als Problemlöser profilieren.

Winfried Mack

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