Müll sammeln, gesund bleiben

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Eine willkommene Abwechslung zum Online-Training. Zwei „Lightning Cheerleaderinner“ der Aalener Sportallianz zeigen sich beim Müllsammeln ziemlich sportlich.

Unter dem Motto „Mit Sport gegen den Müll“ gehen die „Lightning Cheerleader“ der Aalener Sportallianz eine Woche lang „ploggen“.

Aalen

Seit einigen Jahren wird das „Plogging“ in vielen Städten und Ländern immer mehr zu einer Art Natursportart, bei der mit Sport die zunehmende Vermüllung der Landschaft bekämpft werden soll. „Plogging“ setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“, was übersetzt aufheben bedeutet, und Joggen zusammen. Vom 14. bis zum 21. Mai haben sich nun auch die „Lightning Cheerleader“ der Aalener Sportallianz ganz aktiv am „Plogging“ beteiligt. Eine willkommene Abwechslung zum Online-Training. Die Abteilungsleitung und die Trainer wollten damit schon den jüngsten Mitgliedern vermitteln, wie wichtig es ist, achtsam mit der Natur umzugehen.

Ausgestattet mit Müllsäcken und Handschuhen machten sich die insgesamt über 60 Aktive aller Altersklassen und Trainer auf, um in kleinen Gruppen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnorts im Aalener Stadtgebiet den Müll zu sammeln und dabei auch für ihre Fitness etwas zu tun. Obwohl sich die Sportlerinnen dabei nicht sehen konnten, schuf die Aktion auch unter den Aktiven eine neue Art von Gemeinschaftsgefühl.

Mit verschiedenen Challenges, Fotos und Videos konnten sich alle bei ihrem „Naturschutz“ beobachten. Bei ihrer Sammelaktion kamen allerhand Dinge zusammen, die andere Mitmenschen in der Natur entsorgt hatten: Fahrrad- und Motorradreifen, Automatten, Schuhe, aber eben auch ganz normaler Alltagsmüll.

Im Laufe der Woche wuchs die Begeisterung der Aktiven für eine eigentlich einfache Aktion immer mehr. Es entstand bei den Cheerleader das Gefühl, unter den derzeit geltenden Pandemieregeln „etwas wichtiges für Umwelt und Natur und damit für unsere Zukunft tun zu können“, wie Michaela Henninger, selbst Aktive, Trainerin Carolin Weigelt und Abteilungsleiterin Beate Urich sagen. „Und es zeigte, dass wir nur alle gemeinsam etwas erreichen können.“ Je mehr die Aktion bekanntwurde, schlossen sich noch einige Mitglieder anderer Abteilungen der Sammelaktion an.

Der zusammen getragene Müll wurde an der Spiesel-Halle in Wasseralfingen gesammelt und am letzten Tag von Mitarbeitern der GOA abgeholt. So war sichergestellt, dass der Müll auch ordnungsgemäß entsorgt wurde.

Wichtiges für Umwelt und Natur und damit für unsere Zukunft tun.“

Michaela Henninger, Aktive über die Sammelaktion

Warum „Plogging“ so gesund ist

Als organisierter Sport entstand diese Aktivität in Schweden um 2016.

Plogging macht, so die Technikerkrankenkassen, die gesundheitlichen Effekte des Joggens noch effektiver. Durch das Bücken, Vorbeugen und In-die-Knie-gehen werden weitere Muskelgruppen an Oberschenkeln, Rücken, Bauch, Po, Schultern und Armen trainiert. Nicht nur für den Körper, auch für den Geist bringt das Aufräumen mehr Abwechslung auf die Strecke. Hinzu kommt die Befriedigung, aktiv etwas für die Umwelt zu tun.

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