Musikalische Weihnachtsgrüße von Spektakulatius

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In der Aalener Musikschule trifft sich die Band "Spekakulatius", um ein Video für ihre Fans aufzunehmen. Vorher haben alle eine Corona-Schnelltest gemacht.

Ganz müssen Fans zur Weihnachtszeit nicht auf die Band verzichten. Die Musikerinnen und Musiker melden sich per Videogruß. Vor der Aufnahme haben alle einen Corona-Schnelltest gemacht.

Aalen

Keine Weihnachtszeit ohne Spektakulatius. Immer im Dezember stimmt die achtköpfige Gruppe mit ihren Liedern Jung und Alt auf den Advent ein, füllt Kirchen und Säle in der Region. In diesem Jahr ist alles anders. Corona hat der Band erstmals nach 16 Jahren eine Spielpause verordnet. "Live-Präsenz ist derzeit nicht möglich", bedauert Ralf Meiser. Dabei habe man bis Ende November gehofft, dass die Konzerte stattfinden können. "Die Veranstalter standen bereit. Alle waren flexibel eingestellt, auch die Technik-Crew", sagt der Sänger.

Die Musiker waren auch gewillt, Einbußen beim Honorar zu akzeptieren, da es durch die Auflagen weniger Besucher gewesen wären. Gitarrist Christian Bolz beschreibt es so: "Wir hätten es trotzdem gemacht, denn es geht bei den Konzerten um etwas anderes – das gemeinsame Erlebnis mit der Band und dem Publikum." Eine Erfahrung, die dieses Jahr fehlen wird.

Deshalb hat sich die Band entschlossen, ihre Fans mit einem musikalischen Weihnachtsgruß zu beschenken. Eingespielt am Samstag vor dem dritten Advent in der Musikschule im Kulturbahnhof. Dort waren für das Wochenende ursprünglich zwei Konzerte mit Spektakulatius geplant.

Probe und Aufnahme laufen unter besonderen Bedingungen ab. Alle Musiker haben sich vorher einem Corona-Schnelltest unterzogen. Die monatelange gemeinsame Vorbereitung fiel aus. "Wir haben uns dieses Jahr als Band noch nicht gesehen", erzählt Christian Bolz, "es war alles so ungewiss."

Live-Präsenz ist derzeit nicht möglich.

Ralf Meiser Spektakulatius

Für den medialen Weihnachtsgruß greifen die Musiker auf ein Lied aus ihrem Repertoire zurück. "Es schneielet" erklingt in etwas anderer Präsentation. Nicht ganz so rockig wie sonst, eher besinnlich. Schlagzeuger Thomas Göhringer singt den Titel diesmal nicht allein, sein Part wird aufgeteilt.

Einen Wunsch hat Ralf Meiser noch an die Fans. Die Konzerte in der Vergangenheit hatten immer auch Benefizcharakter. "Mehrere tausend Euro konnten jedes Jahr für einen guten Zweck überwiesen werden", so Meiser. Der Sänger regt an, die Kosten für die Eintrittskarte in diesem Jahr stattdessen zu spenden.

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