Musikalischer Aufgalopp

+
Aus Köln sind die „talking horns“ angereist, um mit der BigbAAnd, einen Neustart nach der Coronapause zu wagen. Foto: privat
  • schließen

Die BigbAAnd mit Musikern aus der hiesigen Region hat einen Workshop mit den „Talking horns“ aus Köln gestartet. Worum es dabei geht

Aalen

Die BigbAAnd startet wieder durch, nachdem die Corona-Pandemie zu einer langen Zwangspause gezwungen hatte. Die BigbAAnd, das sind jazzbegeisterte Musikerinnen und Musiker aus der Region Ostwürttemberg mit der Mission, mitreißende Bigband-Musik unters Volk zu bringen.

Seit 2014 präsentiert man mit sattem Sound alle Facetten der BigBand-Musik mit Blues, Modern Jazz, Latin und Fusion. Zwei Tage lang traf man sich nun zu einem Workshop mit den „Talking horns“ aus Köln. „Born tot he horn“ heißt das Motto von Achim Fink, Andres Gilgenberg, Stephan Schulze und Bernd Winterschladen. Vier Bläser, die sich mit konzertanter Musik und jazzigem Genre ein breites Repertoire und hohes Renommee geschaffen haben.

Die Initialzündung für eine Kooperation und einem gemeinsamen Workshop mit Zielrichtung öffentlicher Auftritt gab Matthias Blumenschein, Dirigent der BigbAAnd. Er hatte bei den Kölner Musikern ein Stück angefordert, um seine Band darauf musikalisch einzurichten. „Es geht um Klanggeschichten, die wir zusammenführen wollen“, sagt BigbAANnd-Pressesprecher Peter Freimuth. Vier Stunden lang wurde am Freitagabend im Theodor-Heuss-Gymnasium gemeinsam geprobt, rhythmische Elemente erarbeitet mit den musikalischen Gästen.

Am Samstagvormittag ging es weiter. „Ziel ist relaxtes Big Band-Feeling, eine spannende Sache“, sagt der erste Vorsitzende der BigbAAnd Alfred May. Einen ersten Vorgeschmack gab es beim Open-Air im Aalener Stadtgarten.

„Wir freuen uns schon auf den zweiten Workshop, die Zusammenarbeit ist vielversprechend“, sagt Achim Fink von den Talking horns. Der zweite Teil des Workshops folgt am Freitag, 30. September. Die Öffentlichkeit ist am Samstag, 1. Oktober, dann ins Aalener Weststadt-Zentrum eingeladen. Dort bringt das „konzertante Doppelpack“ ab 19.30 Uhr ein gemeinsames Konzert zu Gehör.

Ermöglicht wurde der Workshop durch eine Förderung von der Organisation „Neustart Amateurmusik“, die die Erhaltung und Wiederbelebung der Amateurmusik in Pandemie-Zeiten nachhaltig unterstützt.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Kommentare