Musikschule zieht in den Kulturbahnhof

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Armin Abele (rechts) und Nicolai Vetter von der Firma Musika packen beim Umzug mit an.
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Die städtische Musikschule und das Ballett verlassen in dieser Woche ihr Quartier in der Hegelstraße und ziehen in den Kulturbahnhof ein.

Aalen

Ordentlich viel zu schleppen hat Musikschulleiter Chris Wegel in den kommenden Tagen. Denn die städtische Musikschule und das Ballett ziehen aus ihrem Quartier in der Hegelstraße aus. Ballettstangen, hunderte Notenblätter, Instrumente in Gitterboxen, Klaviere und, und, und – all das wird mit Muskelkraft oder einem Autokran auf einen Lastwagen geladen. Ganz allein muss Wegel den Umzug nicht wuppen. "Etwa 15 Personen von Musika helfen uns", sagt er. "Mir war es wichtig, dass ich Fachkräfte habe, die wissen, wie man die Instrumente behandelt."

Aufgebaut wird das Inventar am neuen Standort der beiden Schulen, in Aalens Kulturbahnhof (Kubaa). Direkt über dem künftigen Kino am Kocher, auf der Nordseite des Gebäudes, sei die Musikschule untergebracht, sagt Wegel. Der Ballettsaal befinde sich darüber, also im zweiten Stock des Kubaas.

Auch das städtische Orchester, das bisher in Räumen in der Galgenbergschule probt, ziehe dort aus und treffe sich künftig im Kulturbahnhof. "Dort haben wir einen 250 Quadratmeter großen Probensaal." Die Akustik sei in der neuen Heimat "sehr gelungen", betont Wegel und lobt die Architekten.

Der Veranstaltungssaal ist ein Gewinn.

Chris Wegel Musikschulleiter

Wie fein die Töne in den vier Wänden klingen, können der Leiter, sein Team und die Schüler ab 14. September herausfinden. Nach den Sommerferien beginnt dort der Unterricht.

Und worauf freut sich der Musikschulleiter nach dem Umzug? "Darauf, dass wir im Zentrum des Gebäudes sind und alles an einem Ort ist", erklärt Wegel. Und: "Dass man kurze Wege hat und mehr in Kontakt mit den Kollegen ist." Denn das Gebäude in der Hegelstraße, ein ehemaliges Kinderkrankenhaus, sei in die Jahre gekommen, sagt er. "Es gleicht etwas einem Labyrinth und ist sehr verschachtelt." In der Summe gebe es im Kubaa genauso viele Räume wie in der Hegelstraße und in der Galgenbergschule zusammen. "Doch der Saal macht es uns möglich, große Konzerte zu geben, das ist ein Gewinn."

Was später aus dem Gebäude Hegelstraße wird, ist offen. Wohnnutzung biete sich an, sagt die städtische Pressesprecherin Karin Haisch. Nach dem Auszug werde es erst einmal einen Termin vor Ort mit dem OB, dem Baubürgermeister und einem Team der städtischen Gebäudewirtschaft geben, um sich ein Bild zu machen vom Zustand der Bausubstanz. Erst dann könne weiter entschieden werden.

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