Nach Brand: Aufwind weiht Raum ein

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Aufwindhof-Geschäftsführer Bodo Wiedenhöfer im durch den Brand zertsörten Teil des Gebäudes.
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Wie der gemeinnützige Aalener Verein nach dem Brand des Dachgeschosses einen neuen Besprechungsraum realisiert.

Aalen

Das Verwaltungsgebäude des gemeinnützigen Vereins Aufwind an der Keppelerstraße ist wieder vollständig hergestellt. In einer kleinen Runde wurde jetzt der Anfang 2021 abgebrannte Besprechungsraum offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Der Schock am 7. Januar 2021 war enorm. Der Brand des Verwaltungsgebäudes von Aufwind hatte das damals relativ frisch renovierte Dachgeschoss mit Besprechungsraum und sanitärer Anlage komplett zerstört. Aber auch das Treppenhaus und die Büros eine Etage tiefer waren durch das Löschwasser beschädigt. Jetzt, knapp anderthalb Jahre später, präsentieren Aufwindgeschäftsführer Bodo Wiedenhöfer, die beiden Fördervereinsvorsitzende Wilhelm Schiele und Maria Theiss (Vize) mit Architektin Beate Kayser das neue Dachgeschoss.

Ein hoher, heller und freundlicher Raum, mit Küchenzeile und angedocktem Sanitärbereich, ist seit dem Brand des Verwaltungsgebäudes des Vereins entstanden. Dort erinnert Wilhelm Schiele an den Kabeldefekt im Bereich des Dachbodens. „Zum Glück wurde der Schwelbrand sofort entdeckt“, sagt Schiele. Niemand sei verletzt worden. Der Fördervereinsvorsitzende dankt der Aalener Feuerwehr für ihren schnellen Einsatz.

Den Bauverlauf skizziert Beate Kayser von Kayser Architekten. Sie erinnert unter anderem an den Abbruch des Dachstuhls sowie die provisorische Sicherung gegen Witterungseinflüsse, an die Neukonstruktion ab Mitte Mai und an Verzögerungen bei der Lieferung von Bauholz – verursacht durch die Corona-Pandemie. Die Architektin hebt dabei auch die gute Zusammenarbeit mit den Firmen und der Versicherung hervor. „So konnten wir einen hohen, luftigen Raum ohne die bisherige Zwischendecke realisieren“, sagt sie, die zudem die neu konzipierten Fenster gen Westen lobt. Die Gesamtkosten beziffert sie auf insgesamt 350 000 Euro.

Aufwindgeschäftsführer Bodo Wiedenhöfer dankt sowohl den am Bau Beteiligten wie auch den zahlreichen Geld- und Sachspendern. Denn nicht die gesamte Summe sei durch die Versicherung abgedeckt gewesen.

So konnten wir einen hohen, luftigen Raum realisieren.“

Beate Kayser, Architektin
Fördervereinsvorsitzender Wilhelm Schiele (v.l.), Architektin Beate Kayser, Vize-Fördervereinsvorsitzende Maria Theiss und Aufwind-Geschäftsführer Bodo Wiedenhöfer im ohne Zwischendecke errichteten, hellen und luftigen Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes von Aufwind.

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