Nach der Corona-Zwangspause: Weihnachtscircus Alessio ist zurück

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Zum dritten Mal könnte der Weihnachtscircus Alessio in Aalen auftreten, wenn sich an den aktuellen Corona-Maßnahmen nichts ändern.
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Trotz Alarmstufe planen die Betreiber weiter und hoffen darauf, die Weihnachtsvorstellungen durchführen zu können.

Aalen. Nach der Corona-Zwangspause ist der Weihnachtscircus Alessio endlich wieder in Aalen zurück. Nach zwei erfolgreichen Jahren mit mehr als 15 000 Zuschauern in Aalen, wollen sie in diesem Jahr den 3. Weihnachtscircus veranstalten. Vom 22. Dezember wird es wieder bis zum 9. Januar auf dem großen Gelände neben dem Toom-Baumarkt in Aalen heißen: „Manege frei!“ In diesem Sommer konnten sie dann endlich wieder durchstarten - und legen gleich noch einmal eine Schippe darauf bei ihren Vorstellungen. Denn: „Die tierreichste Cirusshow“ ist nicht nur ein Werbespruch bei „Alessio“. Mit dabei sind: Pferde, Kamele, Rinder, Alligatoren und Schlangen. Sowie drei Rentiere werden mit von der Partie sein. Aber auch Balancedarbietungen vom Duo Banyai aus Budapest und das Todesrad sind mit im Programm.

Trotz Alarmstufe und 2G Regeln in Baden-Württemberg planen die Zirkuschefin Tina Nestelberger und Lebensgefährte sowie Zirkusdirektor Andre Kaiser wieder weihnachtlichen Zirkuszauber auf die Ostalb zu bringen.

Nach dem tragischen Einsturz des Zeltes wegen der starken Schneelast 2019 während des Aufbaus in Aalen haben die Betreiber in der Zwischenzeit in ein neues Zelt investiert. Die SchwäPo hat berichtet. Natürlich wurde aufgrund der Pandemie auch den Innenbereich umgebaut, um die Veranstaltungen coronakonform durchführen zu können. Die Vorbereitungen seien unter den Corona-Regeln natürlich schwer, aber sie gehen davon aus, dass es auch mit 2G klappen werde, sind sich die Zirkusleute sicher.

Zwangspause wegen Corona

Eine harte Zeit liegt hinter ihnen: Rund zehn Monate hieß es Stillstand für den Circus Alessio – benannt, nach dem Sohn von Zirkuschefin Nestelberger und Lebensgefährte Andre Kaiser. Wegen des Lockdowns im November 2020 war das junge Paar samt Familie und Zirkustieren plötzlich bis in den Sommer in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) gestrandet – und die Rechnungen für Verpflegung von Mensch und Tier stapelten sich. Zahlreiche Spender unterstützen den Zirkus mit Geld- und Futterspenden. „Die Hilfsbereitschaft war überwältigend“, sagen sie rückblickend.

In diesem Sommer konnten sie dann endlich wieder so richtig durchstarten - und legen gleich noch einmal eine Schippe drauf, bei ihren geplanten Weihnachtsvorstellungen in Aalen.

Die letzten Auftritte vor dem winterlichen Zwischenstopp auf der Ostalb werden noch an diesem Wochenende absolviert. Dann geht’s mit den Trailern und Lastwagen in Richtung Aalen, wo der Aufbau für den Zirkus beginnen werden.

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