Neue Diözesanräte im Dekanat Ostalb

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Luzia Gutknecht

370 von 888 KirchengemeinderäteInnen aus 105 Gemeinden haben gewählt.

Aalen. Vier neu gewählte Rätinnen und Räte werden künftig das Dekanat Ostalb im höchsten Laiengremium der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diözesanrat, vertreten. Per Briefwahl konnten die Kirchengemeinderäte abstimmen und haben sich für Luzia Gutknecht (Aalen), Barbara Walter (Schwäbisch Gmünd), Hubert Hiller (Schwäbisch Gmünd Wetzgau-Rehnenhof) und Hermann Lüffe (Essingen) entschieden.

"Wir hatten eine Wahlbeteiligung von über 40 Prozent,damit sind wir mehr als zufrieden", sagt Dekanatsreferent Romanus Kreilinger. 370 von 888 Kirchengemeinderäte- und Rätinnen aus 105 Kirchengemeinden haben zum Stimmzettel gegriffen und die neuen Diözesanräte gewählt.

Zwei Stimmenköniginnen

Die meisten Stimmen erhielt Luzia Gutknecht, gefolgt von Barbara Walter, Hubert Hiller und Hermann Lüffe.

"Es ist schön, dass alles gut abgelaufen ist und das Dekanat in dem wichtigen Gremium der Diözese gut vertreten und repräsentiert wird", kommentiert Dekan Robert Kloker. Auch er war am vergangenen Freitag zur Auszählung gekommen.

Unter der Leitung des Wahlausschusses mit den beiden Dekanatsreferenten Romanus Kreilinger und Tobias Kriegisch, der Gewählten Vorsitzenden des Dekanatsrats, Anita Scheiderer, sowie Ausschussmitglied Oliver Seyschab, fand die Auszählung im Haus der Katholischen Kirche statt.

Der Diözesanrat gilt als wichtigstes Laiengremium innerhalb der Diözese. Er vertritt die "Basis" der Katholiken der gesamten Diözese und kann in wichtigen Angelegenheiten Stellung beziehen. Er berät den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen und bei der Schaffung diözesaner Einrichtungen. Als Kirchensteuervertretung entscheidet der Diözesanrat ebenso über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer und beschließt die Zuweisung von Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden sowie den Diözesanhaushalt. "In dieser Form ist das in Deutschland einmalig", berichtet Romanus Kreilinger.

In den Ausschüssen des Diözesanrats, der mit 75 Frauen und Männern besetzt ist, wird unter anderem über den "Synodalen Weg", über das Ehrenamt, Ehe und Familie, die Eine Welt, Missbrauch oder über Nachhaltigkeit beraten.

Die vier neu gewählten Diözesanräte Luzia Gutknecht, Barbara Walter und Hermann Lüffe treten die Nachfolge von Christian Baron, Inge Birkhold-Schmid und Rose Dennochweiler an. Hubert Hiller war bereits im letzten Diözesanrat vertreten und wurde wiedergewählt.

Barbara Walter
Hubert Hiller

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