Neue Rekordwerte in Aalens Frauenklinik

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Papa Ingo Nagy freut sich mit seiner Verlobten Sina Knüpfer über den Familienzuwachs Elina.

Ingo Nagy und Sina Knüpfer erzählen von der Geburt ihres Kindes in Aalen.

Aalen. 2020 war ein kinderreiches Jahr: Im vergangenen Jahr konnte die Geburtsklinik des Ostalb-Klinikums einen neuen Rekordwert bei den Geburtenzahlen vermelden. Das teilt die Klinikverwaltung mit. Mit 1752 Entbindungen wurde der letztjährige Höchstwert von 1584 um 11 Prozent überboten. "Noch nie wurden mehr Geburten im Ostalb-Klinikum gezählt. Die gestiegenen Fallzahlen der letzten Jahre lassen sich mit der insgesamt steigenden Geburtenzahlen in Baden-Württemberg allein nicht erklären", so die Klinikverwaltung.

"Vielmehr konnten wir in den letzten Jahren unser Einzugsgebiet über die Landkreisgrenzen hinaus stetig vergrößern und erweitern. Die kontinuierlich sehr gute Versorgung unserer Patientinnen spricht sich herum und beschert uns jährlich deutlich steigende Geburtszahlen", so der Chefarzt der Frauenklinik Dr. Karsten Gnauert.

Wichtig ist den Aalener Geburtshelfern, dass auch in Zeiten von Corona das Geburtserlebnis als Paar in familiärer und geschützter Atmosphäre möglich ist, wie Kreißsaaloberärztin Dr. Maria Angheluta sagt. So könnten in Aalen auch weiterhin alle Partner die Geburt und das Wochenbett gemeinsam erleben.

Sina Knüpfer und Ingo Nagy aus Großkuchen können das bestätigen. Ihre Tochter kam am 26. Januar im Ostalb-Klinikum um 20.12 Uhr zur Welt. "Zur Primetime", wie Papa Ingo Nagy bemerkt.

So klagen die frischgebackenen Eltern auch nicht über Maskenpflicht im Krankenhaus, Coronaabstriche oder die stark eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten. Sie haben die Vorbereitung, die sehr viel online und digital stattgefunden hat, als sehr gut empfunden und erlebt. "Im Online-Geburtsvorbereitungskurs bekam ich super Information von meiner Hebamme über Zoom", berichtet Sina Knüpfer. "Die Räumlichkeiten habe ich mir eben als virtuellen Rundgang auf der Homepage des Ostalb-Klinikums angeschaut". Zum Austausch mit den anderen Schwangeren und Mütter gebe es jetzt eine Whats-App-Gruppe.

Um sich zu schützen, hat sich das Paar schon vor Wochen isoliert und die sozialen Kontakte über die bestehenden Coronaregeln hinaus deutlich reduziert, so die Klinikverwaltung. "Das wollen wir auch jetzt nach der Geburt so handhaben", erzählen die beiden. Beide seien sich einig, dass die Kontakte und der Austausch natürlich schon sehr fehlen. Aber: "Wir finden es gar nicht so schlimm, dass wir in diesen ersten Tagen für uns sind und Zeit und Ruhe für uns haben", so Ingo Nagy.

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