OB-Wahl: Was Sie dazu wissen müssen

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Am 4. Juli wird gewählt.
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Zahlen, Daten, Fakten rund um die Stimmabgabe und die Auszählung.

Aalen. Die Entscheidung naht:In Aalen wird am Sonntag gewählt. Frederick Brütting (37 SPD), Marcus Waidmann (54, AfD), Matthias Müller (53, parteilos), Stefan Schmidt (55, Die Basis) und Catherine Rommel (56, CDU) stehen auf dem Wahlzettel. Die SchwäPo gibt einen kleinen Überblick darüber, was Wählerinnen und Wähler jetzt wissen müssen.

Warum wird überhaupt gewählt? Die Stelle des bisherigen Amtsinhabers, Thilo Rentschler, muss neu besetzt werden, weil Rentschler hauptamtlicher Geschäftsführer der IHK Ostwürttemberg wird. Daher wurde, wie es formal richtig heißt, die „Stelle des hauptamtlichen Oberbürgermeisters (m/w/d) der Großen Kreisstadt Aalen „ zum 1. Oktober ausgeschrieben. Die Amtszeit beträgt acht Jahre“.

Wer kann gewählt werden? Gewählt werden können Deutsche oder Staatsangehörige eines anderen EU-Landes, die bereits vor der Zulassung der Bewerbung in Deutschland gewohnt haben. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen am Wahltag das 25., dürfen aber noch nicht das 68. Lebensjahr vollendet haben und müssen die Gewähr dafür bieten, „dass sie jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten“, wie es so schön heißt.

Und wer darf wählen? Wahlberechtigt sind Deutsche und Unionsbürger, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Aalen wohnen.

Wie viele Stimmen hat man eigentlich? Die Wahlberechtigten haben je eine Stimme abzugeben, die direkt im Wahllokal oder per Briefwahl abgegeben werden kann.

Wann kann man am Sonntag wählen? Die Wahllokale sind ab 8 bis 18 Uhr geöffnet, es wird darum gebeten, den Personalausweis und/oder die Wahlbenachrichtigung mitzubringen.

Kann ich jetzt noch Briefwahl machen? Ja. Briefwahlunterlagen können noch zu folgenden Zeiten im Rathaus Aalen beantragt und abgeholt werden: am Freitag, 2. Juli, von 8.30 bis 11.45 Uhr im Briefwahlbüro (Zimmer 101, 1. Obergeschoss im Rathaus – und zwischen 13.30 bis 18 Uhr am Freitag im kleinen Sitzungssaal. Bei plötzlicher Erkrankung oder einer Absonderungsanordnung nach dem Infektionsschutzgesetz kann der Antrag auch noch bis zum Wahltag um 15 Uhr gestellt werden. Das Wahlamt ist dazu im kleinen Sitzungssaal des Rathauses erreichbar (ebenso am Samstag, 3. Juli, von 10 bis 12 Uhr).

Was muss ich wegen Corona beachten? Für Wählerinnen und Wähler besteht bei der Stimmabgabe die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Von dieser Pflicht ausgenommen sind Personen mit einer ärztlichen Bescheinigung. Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die Stadtverwaltung bittet, die gängigen Hygieneregeln einzuhalten. Außerdem wird empfohlen, zur Stimmabgabe aus Gründen des Infektionsschutzes eigene Kugelschreiber in das Wahllokal mitzubringen.

Wie viele Wahlhelfer sind am Sonntag im Einsatz? Nach Angaben der Stadtverwaltung sind es rund 500 Bürgerinnen und Bürger, die in den insgesamt 40 Wahllokalen Dienst tun.

Wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen? Ab 18 Uhr wird ausgezählt. Voraussichtlich gegen 19.30 Uhr wird der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, das vorläufige amtliche Endergebnis bekanntgeben.

Wie viele Stimmen braucht man, um zu gewinnen? OB wird, wer mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhält. Erhält auf Anhieb keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte, gibt es eine Neuwahl. Termin dafür ist am 25. Juli. In diesem Fall entscheidet die höchste Stimmenzahl. Neuwahl bedeutet übrigens, dass sich noch Kandidatinnen und Kandidaten bewerben können, die beim ersten Wahlgang noch nicht angetreten sind. Die Frist für die Einreichung neuer Bewerbungen beginnt am Montag, 5. Juli, und endet am Mittwoch, 7. Juli, 18 Uhr.Jürgen Steck

Trends und Ergebnis: Am Wahltag berichtet die SchwäPo den ganzen Tag über im Wahlticker unter www.schwaepo.de

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