OB will Internationales Fest 2022 feiern

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Ein Foto aus Vor-Coronazeiten. OB Brütting will in diesem Jahr wieder das Internationale Fest ausrichten. Archivfoto: opo
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Am 2. und 3. Juli auf dem Marktplatz - sofern Corona es zulässt.

Aalen. Im Integrationsausschuss hat OB Frederick Brütting angekündigt, dass in diesem Jahr wieder das Internationalen Fest geplant ist – sofern es die Corona-Verordnungen zu lassen. Er sei optimistisch, dass dieses wichtige Fest wieder ausgerichtet werden könne, wenn auch wohl nicht im gewohnten Rahmen.

Dr. Roland Schurig stellte erste Ergebnisse aus einer Besprechung aller beteiligten Gruppen vor. Alle Beteiligten seien Feuer und Flamme für die Ausrichtung, sagte er. Das Internationale Fest soll am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juli, auf dem Marktplatz steigen - in kleinerem Rahmen. Stände werden auf eine Größe beschränkt, die sich nach der Zahl der Anmeldungen richten wird. Es wird nur eine kleinere Bühne geben, auf der es am Sonntag Kultur geben soll. Auf einem zweiten Platz, eventuell vorm Rathaus, sind ebenfalls Vorführungen geplant, zum Beispiel Musik.

Man wolle die Partnerstädte einladen, wie auch zu den Reichsstädter Tagen. Mittelfristig wolle man mit diesen vereinbaren, dass sie vor allem zum Internationalen Fest kommen. „Die ersten Anmeldungen für das Fest sind eingegangen, Meldefrist wird Mitte April sein, aber die Tendenz ist positiv“, ergänzte Schurig. „Natürlich richtet sich alles nach den dann geltenden Corona-Regeln“ betonte er.

Im Vorfeld des Internationalen Fests soll am 2. Juli die Einbürgerungsfeier für Neu-Aalener sein. Für sie plant man danach eine Einbindung ins Fest, dafür werden noch Ideen entwickelt. Laut Schurig geht es jetzt in die „Mikroplanungen“ fürs Fest. Auch ein Zeitplan für die Vorplanungen wird erstellt, inklusive eines letztmöglichen Absagetermins, damit Vereine nicht unnötig Ware bestellen.

Fünf Begegnungscafés am Start

Mathias Fuchs, bei der Stadt zuständig für die Begegnungscafés, erläuterte deren Arbeit. Es gibt fünf solcher Cafés: in der Bohlschule, im Haus der Jugend, dem evangelischen Gemeindehaus, in der Österleinstraße und in der Julius-Bausch-Straße. Dort gibt es neben der Möglichkeit zum Treff Angebote für Deutschlernen und Hilfe bei Problemen. Wurden die Cafés anfangs vor allem von Männern genutzt, träfen sich jetzt vermehrt Frauen, mit und ohne Kinder und Familien. Wegen Corona seien derzeit aber nur der Deutschtreff und der Afrikanische Treff aktiv.

Mihat Basaran stellte den Türkischen Kultur- und Sportverein vor.

Infos zum Integrationsausschuss und zu Angeboten für Bürger mit Migrationshintergrund werden derzeit in die städtische Homepage eingepflegt, informierte Anna-Lena Mutscheller von der Verwaltung.

⋌Jürgen Eschenhorn

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