Offenes Ohr für Bürgerinitiativen

+
Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Gökay Akbulut (Bildmitte) mit Vertretern ihrer Partei.
  • schließen

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut spricht mit BI-Vertretern.

Aalen. Die Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut der Partei Die Linke aus Mannheim traf sich auf ihrer Wahlkampftour am Freitag im Biergarten des SSV-Heims mit einer Gruppe der Partei und Bürgerinitiativen aus der Region. Der ebenfalls angekündigte Abgeordnete Bernd Riexinger konnte aus Termingründen nicht anwesend sein.

Mit dabei waren der Bundestagskandidat der Linken für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, Tim Steckbauer, Gemeinderätin Christa Klink, Kreisvorsitzender Hans-Peter Rasch und Thomas Jensen vom Ortsverband Aalen/Ellwangen. Drei regionale BI-Vertreter brachten ihre Anliegen vor. Werner Gottstein vom BUND Ostwürttemberg sprach für das Aktionsbündnis „B29 Südvariante – Härtsfeld – Nein Danke“. Er bezeichnete die geplante neue Führung der B29 um Pflaumloch, Trochtelfingen und Bopfingen herum „über das Härtsfeld – durch FFH-Gebiete – als absolut uneffektiv und viel zu teuer“. Es gebe deutlich günstigere und bessere Lösungen. Gökay Akbulut versprach, nach der Wahl mit ihrer Fraktion zu beantragen, den Bundesverkehrswegeplan zu diesem Projekt überprüfen zu lassen.

Dr. Wolfgang Fähnle schilderte die Gründe für eine Ortsumfahrung Unterkochen. Für den Ort hätten die geplanten Lösungen die Folge von noch mehr Verkehr und noch mehr Belastungen für die Menschen. Die BI sei für Naturschutz, aber wenn eine alternative Lösung eine wesentliche Verbesserung für viele Menschen bringe, müsse das Vorrang haben. Akbulut sagte, man müsse für alle tragbare Lösungen finden, festgeschriebene Planungen auch mal neu denken.

Dritte Bürgerinitiative in der Runde war die Initiative „Hände weg von der Schätteretrasse“ mit der Naturschutzgruppe Vorderes Härtsfeld. Dr. Helmut Haas schilderte für die BI deren Kampf gegen die Öffnung der Trasse für Radfahrer. Diese hätte gravierende Auswirkungen auf schützenswerte Natur und für die vielen Spaziergänger dort. Die Abgeordnete ergänzte, dass für sie der Austausch mit Bürgerinitiativen sehr wichtig sei, weil diese direkt aus der Bevölkerung kommen und so deren Stimmung und Eindrücke schildern würden. Auch Initiatorin Christa Klink dankte den Vertretern der Initiativen.Jürgen Eschenhorn

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare