Orangen für den guten Zweck – viele helfende Hände

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Die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen richtete einen Organgen-Lieferdienst ein.

Die Einnahmen gehen eins zu eins an die Klosterschule „Piatra Fontanele“ in den Karpaten.

Aalen. Dass Bio-Orangen gut für die eigenen Gesundheit sind, ist bekannt. Von den Orangen, die am ersten Adventswochenende im Rahmen der Orangenaktion des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Aalen gegen eine Spende erworben werden konnten, profitieren aber noch viel mehr Menschen.

Neben Kleinbauern in Südeuropa, von denen die fairen Bio-Orangen stammen, profitierten dieses Jahr besonders Kinder in Rumänien. Denn der durch die Spenden erzielte „Gewinn“ geht eins zu eins an das Kloster „Piatra Fontanele“ in den Karpaten, das dort unter der Woche eine Schule mit Verpflegung und Unterkunft für die Kinder der Landbevölkerung betreibt. Das Kloster pflegt eine Partnerschaft zum Weltdienst des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, dem Landesverband vom Evangelischen Bezirksjugendwerk Aalen.

In dem Wissen, vielen Menschen etwas Gutes zu tun, schlossen sich dieses Jahr die evangelischen Kirchengemeinden aus Aalen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Ellwangen, Neresheim, Trochtelfingen, Wasseralfingen und Wört, sowie die Karl-Stirner-Schule der Spendenaktion mit ihren Konfirmanden, Jugendgruppen und Schülern an.

Mit Leidenschaft

„Es war im Vorfeld und auch während der Orangenaktion wirklich toll zu sehen, wie viel Einsatz, Ideen und Leidenschaft die einzelnen Gemeinden in die Aktion investiert haben“, freute sich Alexander Blümel, Bezirksjugendreferent und Organisator der Orangenaktion, über die vielen Ehrenamtlichen.

Die Wege, wie die Orangen dabei zu den Spendenden gelangten, waren ganz unterschiedlich. So richtete die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen einen eigenen Orangen-Lieferdienst ein, in der Gemeinde Abtsgmünd-Leinroden-Neubronn gab es in jedem Ortsteil einen Orangenstand und in Aalen aktivierte Pfarrer Richter Landrat Dr. Joachim Bläse und Oberbürgermeister Frederick Brütting für den Tausch Orange gegen Spende.

Die geschätzte Bilanz

Wie viele Spenden in der Summe zusammengekommen sind, kann Alexander Blümel aktuell noch nicht sagen, da noch nicht alle Orangen unters Volk gebraucht wurden und zum Beispiel noch nach den Gottesdiensten zu erwerben sind. „Ich erwarte aber, dass wir die Einnahmen von fast 6000 Euro und die reinen Spenden von über 4200 Euro aus dem Vorjahr deutlich übertreffen werden, da dieses Jahr wieder mehr Gemeinden an der Orangen-Aktion teilgenommen haben“, so Blümel.

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