Orientierung für den Weg in den Job

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Auch SDZ Druck und Medien war mit dabei.

Fast 200 Aussteller informieren bei der Ausbildungs- und Studienmesse im Berufschulzentrum über ihre Branchen und Chancen – und die Interessierten strömen in Scharen.

Aalen

Schon mit der Eröffnung um 9 Uhr strömten am Samstag die Besucher zur 22. Ausbildungs- und Studienmesse ins Aalener Berufsschulzentrum. Schon da war die Parkplatzsuche durchaus zeitaufwendig. Fast 200 Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen, Handwerks- und Industriebetrieben, Dienstleister, Polizei und Bundeswehr, Pflegeeinrichtungen und Kliniken, Banken und Versicherungen, Schulen und Hochschulen und viele mehr, erwarteten die jungen Leute und ihre Begleiter mit jeder Menge Informationen.

An vielen Ständen waren neben Ausbildern und Lehrern auch Auszubildende vor Ort, sodass Gespräche auf Augenhöhe möglich waren.

Rund 7500 Besucher erwarteten die Veranstalter bis zum Messeende um 13 Uhr. Viele Interessenten waren mit ihren Eltern unterwegs, viele hatten sich auch vorbereitet, indem sie sich gezielt Branchen und Betriebe ausgesucht hatten, bei denen sie sich informieren wollten.

Die Aussteller waren meist nach Branchen zusammengefasst, sodass die Orientierung leichter fiel. An den meisten Ständen entwickelten sich schnell intensive Gespräche, oft wurden gleich Schnupperpraktika vereinbart. Bei der einen oder anderen Firma konnten die Schüler auch Produkte und Werkzeuge in Augenschein nehmen. Oder einfach mal selbst das handwerkliche Geschick testen, wie bei der Innung Metallbau-Feinwerktechnik Ostalb.

Auszubildende werden in vielen Berufen gesucht. "Wir wollen unser Handwerk zeigen, die Schüler dafür interessieren, da unsere Betriebe dringend Azubis suchen", sagt Obermeister Klaus Fürst am Stand.

Auf den Fachkräftemangel in vielen Branchen hatte Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, schon im Vorfeld der Messe aufmerksam gemacht.

Landrat Klaus Pavel betonte bei seinem Rundgang: "Schaut auch abseits der trendigen Berufe. Das Handwerk beispielsweise hat sprichwörtlich goldenen Boden."

"Es ist unglaublich, wie viele Informationen man hier bekommt", sagte der 16-jährige Manfred Hofmann. "Und wie viele Berufe ich noch gar nicht kannte." Und der etwas ältere Klaus Schmidt ergänzt: "Vielleicht mache ich nach dem Abitur doch eine Ausbildung statt einem Studium."

Auf dem Freigelände waren einige Info-Trucks verschiedener Branchen und Lkw von Speditionen ausgestellt. Auch sie waren gut besucht.

Jürgen Eschenhorn

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