Pandemie bringt große Belastungen

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Delegiertenversammlung der Aalener Sportallianz 

Delegierte der Aalener Sportallianz (ASA) tagen in der Spieselhalle.

Aalen. - 2020 musste sie wegen Corona ausfallen, jetzt konnte die jährliche Delegiertenversammlung der Aalener Sportallianz wieder in der Wasseralfinger Spieselhalle stattfinden. Geleitet wurde die Veranstaltung vom Hauptausschussvorsitzenden Reinhold Butschek und seinem Stellvertreter Holger Weik.

Zunächst gab der Vorsitzende der ASA, Dietmar King, verantwortlich für den Bereich Sport und Strategie, einen kurzen Abriss über die Entwicklung des Vereins in den vergangen beiden Jahren. Neben den neuen Sportarten American Football und Cricket stellte er außerdem den Stand des momentan im Bau befindlichen vereinseigenen Sport- und Bewegungskindergartens „Wirbelwind“ vor, der bereits im September seinen Betrieb aufnehmen soll.

Vorstand Karl-Heinz Vandrey, zuständig für Infrastruktur, erläuterte die verschiedenen Aktivitäten und Investitionen an den Standorten Hirschbach, Rohrwang und Spiesel. Bemerkenswert: Für alle drei Sportzentren wurde ein Beleuchtungsprojekt angestoßen, das nicht nur die Lichtqualität erhöhen soll, sondern mittelfristig auch eine kostenreduzierende und klimaneutrale Ausrichtung zum Ziel hat. Das neue Mini-Sportvereinszentrum „Sportivo“, das seinen Platz im Anbau der Spieselhalle finden wird und ebenfalls im September eröffnen soll, wurde ebenfalls vorgestellt. Der Umbau ist bereits in vollem Gange.

Vereinsmagazin

Vorstandsmitglied Kommunikation Thomas Meyer berichtete über die Erstellung des regelmäßig erscheinenden Vereinsmagazins und wies dazu auf die Neugestaltung der Webseite und insbesondere auf die neue Vereins-App der Aalener Sportallianz hin, über die man noch näher an die Mitglieder heranrücken möchte. Mit Informationen auf geplante nächste Schritte im Bereich Sponsoring sowie einem Dank an die treuen Partner der Sportallianz beschloss er seine Ausführungen.

Personalsituation

Martin Dahm, für Personal und Verwaltung verantwortliches Vorstandsmitglied, zeigte die aktuelle Personalsituation auf und stellte die Aktivitäten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere auch während der Lockdown-Phasen in den Vordergrund. Dank guter Ideen und mit großem Engagement sei es gelungen, auch in dieser Phase ein beeindruckendes Online-Programm für die Mitglieder aufzubauen, das auch außerhalb des Vereins und überregional große Beachtung fand.

Verluste im Rahmen

Erika Himml, im Vorstand zuständig für Finanzen und Recht, konnte trotz der Belastungen aus dem Verschmelzungsprozess sowie den nicht vorhersehbaren Herausforderungen aufgrund der Pandemie für die Jahre 2019 und 2020 von geordneten Finanzen berichten. Zwar musste man in beiden Jahren Verluste verzeichnen, allerdings halten sich diese im geplanten Rahmen beziehungsweise sind auf Einstellungen in die Rücklagen für den Sport- und Bewegungskindergarten zurückzuführen.

Eine einwandfreie Finanz- und Kassenführung bescheinigten die beiden Kassenprüferinnen Claudia Bolsinger und Irene Römer den verantwortlichen Erika Himml und Christine Vandrey.

Der Jahresabschluss wurde von den insgesamt anwesenden 62 stimmberechtigten Delegierten für beide Geschäftsjahre einstimmig genehmigt.

Der Ehrenvorsitzende der ASA, Josef Kieninger, schlug der Delegiertenversammlung die Entlastung des Vorstands und des Präsidiums für 2019 und 2020 vor. Diese wurde ebenfalls einstimmig für jedes einzelne Jahr erteilt. Kommissarisch sind Eva Gärtner als Referentin für Gleichstellung/Integration/Inklusion und Christl Winter als Kinderschutzbeauftragte von der Versammlung ins Präsidium gewählt worden.

Sportvereinzentrum

Abschließend zeigte Geschäftsführer Manfred Pawlita die stark durch die Coronapandemie beeinflusste Mitgliederentwicklung auf und erläuterte danach im Detail den aktuellen Sachstand zum Thema „Sportvereinzentrum“. Auf einen Standort möchte man sich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung noch dieses Jahr final festlegen, um möglichst 2025 dieses zentrale Sportallianz-Projekt einweihen zu können.

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