Polizei auf Maskenkontrolle

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Beamte der Polizei kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in der Aalener Innenstadt. Diskussionen mit Passanten gibt es am Mittwochvormittag nicht. Die meisten Fußgänger sind einsichtig.
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Beamte des Aalener Polizeipräsidiums kontrollieren die Maskenpflicht in der Innenstadt. Welche Erfahrungen die Polizisten auf Streife machen.

Aalen

Maskenpflicht. Nun auch unter freiem Himmel. Zumindest an manchen Stellen, etwa in der Fußgängerzone und am Marktplatz in der Aalener Innenstadt. Dort sind Beamte des Aalener Polizeipräsidiums anlässlich einer Schwerpunktkontrolle am Mittwochvormittag auf Streife. Zu kontrollieren? Das richtige Tragen der Maske.

"Wir schreiten dann ein, wenn wir Verstöße feststellen", erklärt Holger Bienert, Leiter der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit des Aalener Polizeipräsidiums. Wichtig sei es den Beamten dabei allerdings, das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. "Es ist nicht unser Ziel, bei jedem Verstoß eine Strafe zu vollhängen", sagt Bienert. Die meisten Passanten seien einsichtig und halten sich an die Aufforderungen der Polizisten. Bei Maskenverweigerern "kommen wir nicht darum herum, im Einzelfall eine Anzeige zu schreiben".

Der Kontrollgang in Aalen beginnt am Polizeirevier. Außer Holger Bienert sind auch Polizeihauptmeister Andreas Peukert und Polizeimeisteranwärter Richard Kläsges im Einsatz. Die Beamten machen sich auf in Richtung Marktplatz, wo in diesem Moment der Wochenmarkt ist. Einer der Passanten trägt seine Maske nicht korrekt und wird von den Polizisten angesprochen. "Maske auch im Freien?", fragt er. Der Mann zeigt sich einsichtig und zieht seine Mund- und Nasen-Bedeckung korrekt auf. In den meisten Fällen reiche es, die Passanten freundlich darauf hinzuweisen, sagt Peukert. Freundlich sein sei auch wichtig, denn bei vielen staue sich der pandemiebedingte Frust.

Es ist nicht unser Ziel, bei jedem Verstoß eine Strafe zu vollhängen.

Holger Bienert Polizeipräsidium Aalen

Weiter geht es über den Marktplatz. Die Standbetreiber versorgen ihre Kunden mit Ware. Die Besucher des Markts drehen ihre Runden. Vereinzelt sieht man unbedeckte Nasen. Mit einer Geste weisen die Beamten auf das korrekte Tragen hin. Dies genügt in den meisten Fällen. Der ein oder andere Marktbesucher erkundigt sich bei den Polizisten nach den genauen Vorschriften. Ein Passant kreuzt den Weg der Beamten. Er trägt seine Maske am Kinn. Denn: Er isst in diesem Moment. "Essen und trinken darf man", erklärt Bienert. Trotzdem weisen die Polizisten den Herren an, etwas abseits zu stehen. Auch dieser Mann zeigt sich einsichtig und diskutiert nicht weiter. Doch gibt es auch uneinsichtige Fußgänger? Oder Maskenverweigerer? "Das sind wirklich Einzelfälle", sagt Peukert.

Den Markt durchquert, geht es weiter in Richtung SchwäPo-Shop zur Mittelbachgasse. Dort beginnt die Maskenpflicht für die Fußgängerzone. Einige maskenlose Passanten zücken bereits beim Erblicken der Polizeibeamten ihre Mund- und Nasen-Bedeckungen.

"Wenn man weiß, dass wir unterwegs sind, ist das schon einmal ein positiver Effekt", so Bienert. Der Kontrollgang führt die Beamten auch durch ein Einkaufszentrum und zum Busbahnhof. Generell gehört der öffentliche Raum zum Schwerpunkt der Kontrollgängen. "Wir klingeln an keinen Wohnungstüren", betont er. Ausnahme sei, wenn Verstöße bekannt sind.

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