Reiger holt deutliches Plus für die FDP

  • Weitere
    schließen
+
Manuel Reiger steigerte das FDP-Ergebnis.
  • schließen

Fast 50 Prozent Stimmenzuwachs im Vergleich zu 2016. "Corona war wahlbestimmendes Thema."

Aalen. Der FDP-Kandidat im Wahlkreis Aalen, Manuel Reiger, holte 7060 Stimmen – 9,12 Prozent. Gegenüber der Wahl 2016 steigerte er das FDP-Ergebnis im Wahlkreis 26 um fast die Hälfte. Besonders stark war er in Neresheim, wo er im Herbst 2017 auch als Bürgermeister kandidiert hatte. Dort votierte fast jeder fünfte Wähler für ihn.

Er danke seinen Wählern auf der Ostalb, "der liberalen Diaspora", aber auch den FDP-Wählern im Land. Sie hätten dafür gesorgt, dass die FDP bei der Regierungsbildung in Stuttgart "ein Wörtchen mitzureden hat". Reiger sprach sich für eine Ampelkoalition im Land aus.

Wahlbestimmendes Thema, so Reiger, sei die Corona-Krise gewesen: "Da hatten wir als FDP sehr gute Antworten mit unserer verantwortungsvollen, differenzierten Corona-Politik." Aber auch die FDP-Themen Digitalisierung und größere Offenheit für Innovationen hätten gerade im ländlichen Raum viele Wähler überzeugt. Dass er per Ausgleichsmandat trotzdem in den Landtag einzieht, hält der Jurist für aussichtslos, weil die liberalen Bewerber in Schwäbisch Hall und Schorndorf höhere Ergebnisse einfuhren. "Ein Wahnsinnsergebnis" nennt er den Erfolg des Freien-Wähler-Kandidaten Franz-Josef Grill. Der habe im Raum Ellwangen sicherlich durch seine Bekanntheit punkten können.

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL