Schubart in Geislingen

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Neues Heft der Reihe "Spuren". Und Schubart jetzt im Podcast.

Aalen. Die jüngste Veröffentlichung des Literaturarchivs Marbach – "Spuren 119" befasst sich mit Christian Friedrich Daniel Schubart in Geislingen.

Im Herbst 1765 wird der 24-jährige Kandidat der Theologie, Christian Friedrich Daniel Schubart, Schulmeister und Musikdirektor in Geislingen. Einen solchen Lehrer hatten die braven Geislinger noch nicht erlebt: draufgängerisch, sprunghaft, ein temperamentvoller Redenschwinger, hochbegabter Musiker, Gelegenheitsdichter und verbummeltes Genie ohne schulische Erfahrung. In dem Milieu kleiner Handwerker und Beamter litt Schubart unter geistiger Vereinsamung. Dem begegnete er mit Höhenflügen ins Reich der Bücher und munteren Schuldiktaten – gleichsam erste Proben des künftigen Publizisten.

Die Schubart-Gesellschaft veröffentlicht Ausschnitte aus den Schuldiktaten: www.schubart-gesellschaft.de. Dort findet sich auch ein Link zur Bestellung des Heftes.

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