Schützen: freundschaftlich - keine Fusion

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Der Kreisschützentag fand diesmal coronabedingt nur in kleinem Rahmen statt.

Präsenzveranstaltung in kleinem Rahmen. Das waren die Themen.

Aalen. Nachdem der Kreisschützentag im Jahr 2021 nur online stattfinden konnte, durfte Kreisoberschützenmeister (KOSM) Christian Ziegler in diesem Jahr zu einer Präsenzveranstaltung im kleinen Rahmen einladen. Der Schützentag wurde als reine Delegiertenversammlung abgehalten.

Christian Ziegler begrüßte die anwesenden Vereinsvertreter und Ehrenmitglieder im Weststadtzentrum in Aalen und bedankte sich bei der Schützenkameradschaft Aalen-Nesslau und ihrem Vorsitzenden Gerhard Meier für die Ausrichtung des Kreisschützentages.

Keine gemeinsame Basis

Erst vor wenigen Tagen war bekannt gegeben worden, dass die angedachte Verschmelzung der beiden Schützenkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd nicht stattfinden wird. In den vergangenen zwei Jahren fanden dazu zahlreiche Gespräche statt, auch vier Arbeitsgruppen waren gebildet worden. Am Ende fand man aber in einigen Punkten keine gemeinsame Basis, so dass die Gespräche nun abgebrochen wurden und beide Kreise eigenständig bleiben.

Weiter freundschaftlich

Ziegler betonte, dass die Beziehungen zum Schützenkreis Schwäbisch Gmünd weiter freundschaftlich seien und bedankte sich bei Sportkreisvorsitzendem Manfred Pawlita, der die Gespräche als Moderator begleitet hatte. Er entschuldigte sich dafür, dass viele Schützen die Info über den Abbruch der Gespräche zuerst über die Tagespresse erhalten hatten. Eine Information an die Kreisvereine sei zu dem Zeitpunkt bereits in Arbeit gewesen – da nach Abbruch der Gespräche aber eine gemeinsame Erklärung an die Presse erfolgte, sei die öffentliche Berichterstattung schneller gewesen.

Wahlen standen in diesem Jahr nicht auf dem Programm. Die Jahresberichte waren bereits vorab auf der Homepage des Schützenkreises abrufbar und wurden in der Versammlung teilweise noch mit zusätzlichen Informationen ergänzt.

Der Rückblick auf das Jahr 2021 ergab, dass coronabedingt auf viele Dinge verzichtet werden musste. Die Kreis- und Landesmeisterschaften konnten nicht ausgetragen werden, Kreisvergleichskämpfe fanden nur teilweise statt. Positiv war aber, dass zumindest die Schließungen abgemildert wurden: auch in den vergangenen Wochen und Monaten war der Trainingsbetrieb in den Vereinen unter 2G+Bedingungen weiterhin möglich.

Einen Personalwechsel gab es im Kreisschützenmeisteramt. Kreisschriftführer Franz Schaffenrath hatte bereits bei seiner letzten Wahl 2019 bekannt gegeben, dass er vorzeitig (nach zwei Jahren) aus seinem Amt ausscheiden wird. Als Nachfolger konnte Bernd Wittek von der JQS Walxheim gewonnen werden, der dieses Amt bis zur Wahl 2023 kommissarisch ausführen wird.

Nach den Aussprachen fand die Entlastung des Kreisschützenmeisteramtes statt.

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