Schulkindbetreuung: Greutschule platzt aus den Nähten

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Die Nachfrage nach der Schulkindbetreuung an der Greutschule ist immens. Die Viertklässler müssen zur Betreuung ans SG ausquartiert werden.
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Die Viertklässler der Grundschule müssen im Schubart-Gymnasium betreut werden.

Aalen. Engpässe gibt es zunehmend bei der Schulkindbetreuung an der Aalener Greutschule. Darüber informierte Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann in der jüngsten Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Kultur, Bildung und Finanzen (KBFA). Die Betreuung der 4. Klasse der Greutschule finde nun in einem ehemaligen Chemiesaal des Schubart-Gymnasiums statt. "Wir haben zu diesem Zweck den früheren Chemiesaal streichen und entsprechend herrichten lassen", erläuterte der Bürgermeister. Sein Dank galt der Schulleiterin des SG, Christiane Dittmann, für die "sehr unkomplizierte Unterstützung".

Die Nachfrage nach der Schulkindbetreuung an der Greutschule sei so groß, dass die Stadt Aalen bereits einen Aufnahmestopp für die Betreuungsbausteine verhängen musste. "Nicht für die Ganztagesbetreuung", betonte der Schuldezernent. "Die Entwicklung zeigt uns aber, dass wir in den nächsten Jahren die Betreuungssituation an der Greutschule verbessern müssen", sagte Ehrmann und verwies auf das von der Bundesregierung aufgelegte Programm zum Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen: Die Bundesregierung hat einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026 auf den Weg gebracht und stellt dafür insgesamt 3,5 Milliarden Euro bereit. "Wir wollen das Programm nutzen, um möglichst viele Zuschüsse für die Aalener Grundschulen zu erhalten", so Ehrmann. UW

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