Schulkinder lernen mit dem Müllmonsterchen

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Die Kinder an der Graulesschule Aalen haben in einem Projekt gelernt, ihren Müll richtig zu entsorgen.

Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG der Grauleshofschule berichten über ihr Projekt.

Aalen. Eine saubere Umwelt für unsere Zukunft – und alle machen mit! Die Kinder der Umwelt-AG der Grauleshofschule Aalen klären ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über richtige Mülltrennung und Müllvermeidung auf, die letztendlich ihre zukünftige Welt lebenswert erhält. Darüber berichten sie nun im SchwäPo-Projekt "Zeitung in der Schule" (ZiS).

Was passiert, wenn man allen Müll unsortiert in die Mülltonne steckt? Na klar, sie ist ganz schnell voll! Das musste auch das Müllmonsterchen begreifen, das bei der Präsentation von uns Kindern der Umwelt-AG unter Leitung von Lehrerin Gabriele Tetzner unbedingt noch eine Tüte mit Müll in die Restmülltonne stopfen wollte. Was nun? Zum Glück war die "Mülltonne" sehr klug und belehrte das Müllmonsterchen, dass es den Müll trennen muss. "Und wie mach ich das?", fragte da das Müllmonsterchen ratlos. Doch bei diesem Problem konnten ihm die Kinder der Grauleshofschule helfen. In einer Powerpointpräsentation, die von Axel Treuter, dem Fachmann für alle Computerfragen an der Schule, erstellt worden war, erschienen zunächst vier Müllgefäße: die blaue Tonne, der Bioeimer, der gelbe Sack und die Restmülltonne.

Als Nächstes blendeten sich nacheinander verschiedene Gegenstände ein, die in eines der vier Gefäße einsortiert werden mussten. Zu diesem Problem wurden hauptsächlich die Kinder der beiden ersten Klassen befragt, da sie sich mit dem Thema "Müll richtig sortieren" noch nicht so oft beschäftigt hatten. War eine Antwort richtig, so öffnete sich der Deckel des genannten Gefäßes und der Müll fiel hinein. Ansonsten musste ein neuer Versuch gestartet werden. Am Ende war das Müllmonsterchen sprachlos, da kaum noch Müll für die Restmülltonne übrig geblieben war. Allerdings stellten die Dritt- und Viertklässler ganz spontan fest, dass sehr viele Plastikabfälle für den gelben Sack angefallen waren. Diese spontane Bemerkung freute uns AG-Kinder, denn genau darauf wollten wir unsere Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam machen. Wir hatten auch verschiedene Tipps parat, die alle leicht befolgen können: – Selbstverständlich verwenden wir eine Dose für das Vesperbrot. Das Brot darin muss aber nicht nochmals extra in Folie oder Alu eingepackt werden.

– Nehmt keine kleinen, extra verpackten Süßigkeiten mit in die Schule. Darüber freuen sich auch eure Zähne.

– Ihr seid so fit - auch ohne Actimel. Ein normaler Joghurt ist zudem viel gesünder.

– Quetschies? Ihr seid doch keine Babys, sondern Kinder mit gesunden Zähnen! Dazu bekommt ihr jede Woche frisches, knackiges Schulobst - ganz ohne Konservierungsstoffe.

– Nehmt zum Einkaufen einen Korb, eine Stofftasche oder ein Netz mit.

– Schule ohne Klebestift geht nicht, aber euer Klebestift reicht länger, wenn ihr nur die Blattränder damit einstreicht.

Am Ende sangen alle Kinder beim Kanon "Viele kleine Leute" mit und wir Kinder von der Umwelt-AG hoffen, dass sie genauso tatkräftig unsere Tipps für eine saubere Welt, in der wir einmal leben werden, umsetzen werden.

Text: Amelia, Frieda, Helen, Milena, Lara S., Lara Y., Lene, Luisa, Martha und Kristina, Umwelt-AG Grauleshofschule

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