Siedlergemeinschaft beweist Blick für Perspektiven

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Überall im Haus finden sich die Fotografien an den Wänden - noch bis September dieses Jahres.

Vernissage des vereinseigenen Fototreffs Pelzwasen-Zebert eröffnet die neue Saison mit einem Programm für alle Altersstufen.

Aalen

Vom Eiffelturm bis zum Aalbäumle - mit vielem, was dazwischen liegt, das zeigt die Ausstellung „Subjektiv durchs Objektiv: Einfach unsere ART“, die am Freitag im Quartier der Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert eröffnet wurde.

Fünf Mitglieder des Fototreffs, der sich vor eineinhalb Jahren gegründet hat, haben sich in den vergangenen Wochen mit ihren Kameras auf den Weg gemacht. Inspiriert und motiviert wurden sie von Organisator Volker Gräschus. Hauptsächlich Fotos rund um Aalen und aus dem Ostalbkreis, aber eben auch aus Frankreich, sind zu sehen. Dabei ging es nicht darum, einem bestimmten Thema zu folgen, betont Gräschus. „Die Fotos sollten einfach schön sein und Blickwinkel zeigen, aus der man die Dinge sehen kann“.

Landschaften, Alltagsgegenstände, Motorräder - festgehaltene Momente, die so der Vergänglichkeit entrissen wurden. Heiko Baumeister vom Vereinsvorstand nutzte die Gelegenheit, und stellte das Programm für das kommende halbe Jahr vor. So lange läuft auch die Ausstellung - bis zur nächsten Präsentation des zweiten Programmteils im September. „Der Verein lebt von Treffen, von Gemeinschaft, vom Miteinander“, so Baumeister. In allen Räumen im Meisenweg hängen die Fotos. Knapp 50 sind es, die es zu betrachten, zu erkunden und bestaunen gilt. Selbst auf der Toilette hängen Fotos.

Laudator Peter Neureuther gab nach dem zweiten Beitrag von Dietlinde Fuchs an der Querflöte und Jürgen Schenk an der klassischen Gitarre, die das musikalische Rahmenprogramm gestalteten, zu, keine Ahnung von Fotografie zu haben. Neureuther kokettiert mit der Geschichte, beginnt bei der Höhlenmalerei, kommt aber schnell auf den Punkt. „Diese Ausstellung ist vielfältig, es kommt auf die Sichtweise an“, betont er. Es seien Momente von Ansichten, Aussichten, die in sich ruhend seien. Bewusst solle man die Fotografien wahrnehmen, deren Tiefe und Schönheit genießen, wenn das Ungesehene zu Tage gebracht wird.

Die Welt werde durch die Augen anderer gesehen, eben subjektiv, wie es der Titel der Ausstellung preisgibt. „Erst wenn man die Welt mit den Augen anderer sieht, sieht man die Welt mit anderen Augen“, beschließt Peter Neureuther seinen Vortrag.

Pelzwasenausstellung
Die fünf Fotografen, die die Ausstellung mit ihren Fotos gestalten.

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