Guten Morgen:

So wichtig ist Linsensuppe

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Chefredakteur Lars Reckermann

Lars Reckermann über ein unbekanntes Geburtstagskind, das unsere Welt verändert hat.

Aalen. Happy Birthday Brian Acton. 50 Jahre alt wird der Kalifornier am 17. Februar. Wie, Ihnen sagt der Name nichts? Klar kennen Sie Herrn Acton. Zumindest haben etwa zwei Milliarden Menschen mit ihm zu tun. 81 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen seine Erfindung. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 99 Prozent. Und auch jeder zweite Mensch über 70 Jahre greift zumindest indirekt auf Actons Idee zurück. Denn der Computer-Ingenieur gründete im Jahr 2007 zusammen mit Jan Koum die Nachrichten-App „WhatsApp“. Auf die Geburtstagstorte darf ruhig doppelt Schlagsahne. Mit seinem Kompagnon verkaufte Brian Acton seine Erfindung vor acht Jahren für 22 Milliarden Dollar an Facebook. Gehen wir einmal davon aus, dass die Zwei sich das Geld gerecht geteilt haben, könnte sich zumindest Acton mehr als 18 Millionen Smartphones der oberen Preisklasse leisten. Wie unglaublich wichtig der Nachrichtendienst ist, zeigt meine erste WhatsApp-Nachricht an meine Frau, die sie bis heute archiviert hat: „Komme nach Hause, möchte Linsensuppe zum Abendessen.“ Danke Brian. Von Lars Reckermann

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