Solidarisch wirtschaften

  • Weitere
    schließen

Tomaten und after work farming der SolaWi

Aalen. Wie könnte es gelingen, dass Verbraucher von Produkten der Landwirtschaft näher mit den Erzeuger zusammen gebracht werden? Ein Konzept ist die SolaWi - Solidarische Landwirtschaft. Da wird das Risiko gemeinsam getragen, man erwirbt einen Ernteanteil und unterstützt den landwirtschaftlichen Betrieb im Voraus. Der Bioland Bauernhof Jennewein in Königsbronn baut derzeit ein solches Projekt auf. Ein Verteilerpunkt in Aalen wird geplant und Mitglieder der Initiative UtopiAA rufen zum after work farming auf.

In Süditalien gibt es ein mafiöses System einer Beherrschung von prekären Arbeitskräften, darunter vor allem Geflüchtete, um billige Tomaten für globale Handelsketten zu liefern. Die Organisation no cap klärt über Hintergründe und die Bedingungen auf und verkauft Passata- und Pelati Tomaten aus einem fairen Handel, der dieses System nicht unterstützt.

Gemeinsamer Info-Abend

Über diese Themen organisieren am Sonntag, 18. Juli, ab 19 Uhr die Kooperationspartner Katholische Betriebsseelsorge Aalen, UtopiAA und act for transformation einen Info-Abend im Rahmen der Reihe „Hallo, Nachbar!“ auf dem „Planet der Herzen“ des Theaters der Stadt Aalen im Urbanen Garten am neuen Kulturbahnhof. Einleitend zeigen die „Weltkinder vom Galgenberg“, gefördert vom Projekt „skills for future“, ein zehnminütiges Stück.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL