Aalen feiert EM-Sieg: Sommer, Fußball und Freunde

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Mit einem Autocorso in der Innenstadt feiern die Fans in Aalen den Sieg der deutschen Nationalelf gegen die Portugiesen.
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Aalen feiert den Sieg gegen Portugal. Gemeinsam hat man, so weit es zugelassen war, das Spiel vor den Monitoren im Außenbereich geschaut.

Aalen. Am Ende war der Autokorso. Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat Portugal deutlich mit 4:2 geschlagen. Hupkonzerte, wehende Deutschlandfahnen und grölende Fans, die aus dem Auto winken, sich waghalsig aus dem Fenster lehnen und teilweise rasant um die Kurve brettern. Aalen ist im Siegestaumel. Aber war das vorauszusehen, war das Spiel oder das Wetter der Grund, sich mit Freunden in der Stadt zu treffen, um endlich wieder so etwas wie Normalität zu genießen?

So feiert Aalen den EM-Sieg

So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.
So feiern die Aalener den EM-Sieg der deutschen Nationalelf.  © Oliver Giers

Die Lokale sind vorbereitet

Kurz vor dem Anpfiff ist in der Aalener City vor den Lokalen kaum noch ein Platz zu bekommen. Wirte haben Bildschirme im Außenbereich platziert, so dass möglichst viele das Spiel verfolgen können. Die Helferstraße war am Samstag so was wie der Hotspot in Aalen. Hier hatten sich gefühlt die meisten Fans versammelt, um in den dort Bars mitzufiebern, zu feiern und das eine oder andere Bierchen zu genießen. Zumindest gab es hier die meisten Trikots und Fahnen zu sehen, wenngleich die sonst so beliebte Schwarz-Rot-Gold-Schminke nicht aufgetragen wurde. Woran lag es, war man skeptisch angesichts des letzten Spiels von Jogis Jungs?

Fans sind anfangs skeptisch

Generell schien man nicht so richtig zu wissen, ob sich das Blatt noch wenden lässt und es doch noch zu einem Sommermärchen wird? Zumindest zwei Fans standen, währen die Nationalhymne gespielt wurde. Groß war dann der Jubel nach dem ersten Tor für die Deutschen. Doch ach – Abseits.

Zumindest aber ist klar, dass da was geht. Und dann – immer wieder dieser Ronaldo. 1:0 für Portugal. War es das jetzt?

Auch auf dem Marktplatz sitzen Gäste, schauen sich das Spiel an. Und an anderen Ecken in der Innenstadt hört man ebenfalls die typischen Stadionklänge, jeder Gastronom, der die technischen Möglichkeiten hat, liefert zusätzlich Spannung nach draußen.

Zurück in der Helferstraße. Der Ausgleich ist gefallen. Jubel, Hoffnung, Heiterkeit. Es ist noch nicht zu spät. Die Stimmung nimmt etwas an Fahrt auf. Man schaut wieder genauer hin, applaudiert, ruft seinem Lieblingsspieler aufmunternde Worte zu.

Und tatsächlich – es scheint zu helfen. Das 3:1 fällt. Unglaublich. Währenddessen spielt auf dem Marktplatz eine Geigerin Bach, ist völlig in sich gekehrt, fernab vom Fußball. Sie genieße einfach die Stadt, die ihr so gut gefällt, sagt sie. Ihr sei es egal, ob jemand zuhört.

Die Spannung steigt

Welch ein Kontrast zum Fußball und zur Fanmeile. Während die letzten zarten Töne der Violine verhallen, springen die Fans euphorisch auf. Ja, ist es denn die Möglichkeit? Es steht 4:1. Jogi und seine Mannen können es also doch noch. Jetzt heißt es durchhalten.

Die 67. Minute kommt und Portugal trifft zum 4:2. Ruhig bleiben, bald ist es überstanden. Die Spannung steigt weiter, das Bier fließt schneller – doch was ist das? Auf den Monitoren erscheint ein Schriftzug „Das Gerät schaltet sich in wenigen Sekunden ab!“ Panik! Wo ist die Fernbedienung? Kurz kommt Hektik auf, doch dann ist sie gefunden, das Spiel kann weitergehen.

Zaghaft beginnt das Feiern

Kurze Verlängerung, dann der Schlusspfiff. Geschafft. Jubel, die Fans springen auf und auf der Straße, als ob sie auf den Moment schon lange gewartet hätten, die ersten zarten Hupkonzerte. Es ist Korso-Time.

Nach wenigen Minuten sammeln sich die Autos, kommen aus allen Richtungen, jubelnde Fans in den Autos, ausgelassene Fußgänger tanzen ohne Hemmung auf der Kreuzung, singen und umarmen sich.

Doch bei all der Freude fragt man sich, ob nicht der eine oder andere erst noch seine Fahne suchen musste, die er schon eingemottet hatte. Der Ansturm aus der Stadt ist auch ausgeblieben, denn die Massen, die sich sonst dort zum Public Viewing versammeln durften, gab es diesmal nicht.

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