Stadtmitte, Unterkochen, Fachsenfeld: Kreissparkasse schließt drei Filialen

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Filiale der Kreissparkasse Ostalb am Gmünder Torplatz in Aalen.
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Wieso die Bank drei Standorte schließt und an welche Filialen sich die Bürger demnächst wenden sollten.

Aalen. Die Kreissparkasse (KSK) Ostalb schließt im neuen Jahr drei Filialen. Das teilte KSK-Sprecher Holger Kreutner auf Anfrage der Schwäbischen Post mit. Bereits ab 2. Januar gibt es keine Beratung mehr in der Filiale in der Stadtmitte (Gmünder Straße am Gmünder Torplatz). Der SB-Bereich mit dem Geldautomaten bleibt aber in der Stadtmitte. 

Geldautomaten bleiben in der Stadtmitte

Wie die Kreissparkasse mitteilt, werden der persönliche Service und die persönliche Beratung zum 2. Januar 2023 vom Gmünder Torplatz in die Aalener Sparkassen-Hauptstelle am Sparkassenplatz verlegt. Auch die insgesamt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zwei Beraterinnen und vier Servicekräfte) ziehen in die Hauptstelle um. „Am Standort Stadtmitte verbleibt der bisherige Selbstbedienungsbereich mit einem umfangreichen SB-Angebot. Außerdem befindet sich im ersten und zweiten Obergeschoss auch weiterhin die Abteilung Private Banking. Über die weitere Nutzung der frei werdenden Fläche im Erdgeschoss werden aktuell Gespräche geführt. Eine endgültige Entscheidung gibt es dabei noch nicht“, teilte Kreutner mit. Der langjährige Leiter der Filiale Stadtmitte, Joachim Waibel, hat bereits zum 1. März 2022 zusätzlich die Leitung der Kundenhalle in der Hauptstelle Aalen übernommen.

Zum 30. April 2023 schließen zudem die Sparkassenfilialen in Fachsenfeld und Unterkochen. Die Kundinnen und Kunden dieser beiden Filialen müssen künftig in der Filiale in Aalen-Weststadt beziehungsweise in der Aalener Hauptstelle ihre Bankgeschäfte erledigen. „In 2023 sind keine weiteren Veränderungen unseres Filialnetzes vorgesehen“, so Kreutner weiter. Eine Sparkassenfiliale mit persönlichem Service und individueller Beratung sei für alle Kundinnen und Kunden überall innerhalb weniger Minuten, zum Beispiel mit dem ÖPNV, erreichbar.

Die Kreissparkasse überprüfe permanent ihr Filialnetz mit Blick auf die Kundenfrequenz und auch die betriebswirtschaftliche Effizienz. Das Kundennutzungsverhalten habe sich seit Jahren spürbar in Richtung digitaler Bankdienstleistungen verändert. Kreutner verweist deshalb auf andere nicht-vor-Ort-Angebote: vom telefonischen Service über die Internetfiliale und das Online-Banking bis hin zum Banking per App für Smartphones und Tablets.

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Die Filiale der Kreissparkasse Ostalb am Gmünder Torplatz in Aalen.

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